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Sieger im Exzellenzwettbewerb : Technische Universität München

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TU München: Erfolg mit der „TUM Graduate School of Science and Engineering” Bild: ddp

Erfolgreich war die Technische Universität München mit einer Graduiertenschule und zwei Exzellenzclustern sowie ihrem Zukunftskonzept. Das Erfolgsgeheimnis sieht TU-Präsident Herrmann in einer Hochschulgemeinschaft über die Standorte München, Garching und Weihenstephan.

          Erfolgreich war die Technische Universität München mit einer Graduiertenschule und zwei Exzellenzclustern sowie ihrem Zukunftskonzept. Außerdem ist die Universität an drei Exzellenzclustern der LMU beteiligt. Das Erfolgsgeheimnis seiner Universität sieht TU-Präsident Wolfgang Herrmann in einer langbewährten Hochschulgemeinschaft über die Standorte München, Garching und Weihenstephan. Es habe Einigkeit darüber gegeben, daß die Universität von einer nachgeordneten Behörde zur unternehmerischen Universität umgebaut werden müsse - offensichtlich sei es gelungen, die Gutachter von den ersten Schritten zu einer „TUM.The Entrepreneurial University“ zu überzeugen.

          Das Zukunftskonzept der TU München wird im Rahmen der Exzellenzinitiative allein mit 74 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert und soll mit unternehmerischem Handeln Wissenschaftlichkeit ermöglichen, die an besten internationalen Maßstäben zu messen ist. Es umfaßt eine gezielte Leistungs- und Karriereförderung mit Rückwirkung in Gymnasien bis zur Integration ausgewählter Emeriti in das Tagesgeschäft der Universität. Die TU habe erkannt, daß der durch Pensionierung bedingte Ausschluß exzellenter Emeriti aus dem Universitätsleben eine Talentverschwendung ersten Ranges sei, heißt es in München.

          Kostenfreie Gesundheitsvorsorge für die Mitglieder

          Ein eigenes Auswahlzentrum der Studenten soll die individuelle Eignung feststellen - darin sieht Herrmann eine Pionierleistung innerhalb der deutschen Hochschulen. Hinzu kommen ein Dienstleistungsservice für ausländische Studenten, Sommerakademien, eine Berufungsstrategie, die sich an „Headhunting“-Verfahren orientiert, und ein Strukturfonds zur Berufung hervorragender Wissenschaftler, wenn die erforderliche Position in der Hochschule noch nicht verfügbar ist.

          Eine eigene Gesundheitsoffensive soll allen Mitgliedern der TU kostenfreie Gesundheitsvorsorge ermöglichen - etwa durch Sportprogramme, Gesundheitsuntersuchungen und Ernährungsberatung. Die „TUM Graduate School of Science and Engineering“ soll die Denk- und Arbeitsstile der Natur- und Ingenieurwissenschaften besser in Einklang bringen. An den bewilligten Exzellenzclustern der TU sind vor allem Physik und Technikwissenschaften federführend.

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