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Militäraktionen gegen Iran : Senat will Trumps Rechte einschränken

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Trump hatte gewarnt, eine solche Beschränkung würde ein „sehr schlechtes Signal“ aussenden. Bild: Reuters

Mit einer Resolution will der amerikanische Senat verhindern, dass Donald Trump eine Militäraktion gegen Iran eigenmächtig anordnen darf. Auch Senatoren von Trumps Republikanern stimmten dafür.

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          Der amerikanische Kongress will das militärische Vorgehen von Präsident Donald Trump gegen Iran beschränken. Der von Trumps Republikanern dominierte Senat verabschiedete am Donnerstag eine Resolution, die eigenmächtige Militäraktionen Trumps gegen Iran verhindern und den Präsidenten zu einer Einbeziehung des Parlaments in solchen Fällen zwingen soll.

          Auch acht Senatoren von Trumps Republikanern stimmten für die von den Demokraten eingebrachte Resolution – trotz des ausdrücklichen Appells des Präsidenten, dies nicht zu tun. Trump hatte gewarnt, eine solche Beschränkung würde ein „sehr schlechtes Signal“ aussenden. Es sei nicht an der Zeit, Schwäche gegenüber Teheran zu zeigen.

          Grundlage ist die „War Powers Resolution“ von 1973, die dem Präsidenten vorschreibt, „in jedem möglichen Fall“ den Kongress zu konsultieren, bevor er Streitkräfte in Kampfhandlungen schickt.

          Zuletzt hatte Trump mit einem Militärschlag gegen Iran im Kongress für Unmut gesorgt. Kräfte hatten Anfang Januar den iranischen General Quassem Soleimani in Bagdad auf Trumps Anordnung getötet - was Washington und Teheran zeitweise an den Rand einer kriegerischen Auseinandersetzung brachte.

          Nach dem Senat geht die Resolution an das Repräsentantenhaus, die andere Kongresskammer. Dort haben die Demokraten die Mehrheit. Das Repräsentantenhaus hatte bereits im Januar eine Resolution verabschiedet, mit der ein eigenmächtiges militärisches Vorgehen von Trump gegen Iran verhindert werden sollte. Der Senat brachte nun eine eigene - ähnliche - Resolution auf den Weg. Falls diese auch im Repräsentantenhaus durchkommt, könnte Trump jedoch ein Veto dagegen einlegen. Die notwendige Zweidrittelmehrheit wiederum, um ein solches Veto zu überstimmen, ist in keiner der beiden Kongresskammern in Sicht.

          Bereits im vergangenen Jahr hatte Trump in einem ähnlich gearteten Fall zu einem Veto greifen müssen, nachdem sich der Kongress gegen ihn aufgelehnt hatte. Beide Kongresskammern - auch der von Trumps Republikanern dominierte Senat - hatten damals eine Resolution verabschiedet, mit der die Hilfe der Vereinigten Staaten für die von Saudi-Arabien geführte Militäroperation im Jemen beendet werden sollte.

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