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Sicherheitskonferenz : Premiere für Trumps Regierung

Ein Blick auf die Teilnehmer im Konferenzsaal des Tagungshotels Bayerischer Hof in München (Archivbild) Bild: Mueller/MSC

Welche Botschaft bringen Amerikas Teilnehmer nach München mit? Und auf wen treffen Sie bei der diesjährigen Sicherheitskonferenz? Ein Überblick.

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          Ohne Außenminister Rex Tillerson und nach dem Rücktritt von Michael Flynn vom Amt des Nationalen Sicherheitsberaters ist die amerikanische Delegation vor Beginn der 53. Münchner Sicherheitskonferenz nicht mehr der ganz große Aufschlag, den Beobachter zwischenzeitlich von der Regierung Trump zugetraut hatten. Dennoch: Erstmals wird mit Vizepräsident Mike Pence, Verteidigungsminister James N. Mattis und Heimatschutzminister General John Kelly sich die neue Regierung der Vereinigten Staaten im großen Stil auf internationalem Parkett präsentieren. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die Botschaften, die Donald Trump in München verkünden lässt. Umso mehr nach seiner denkwürdigen 77 Minuten langen Pressekonferenz am Donnerstag in Washington. Flankiert werden die ranghohen Regierungsmitglieder von einer umfangreichen amerikanischen Delegation, darunter zahlreiche Senatoren wie der republikanische Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Bob Corker, der ehemalige republikanische Präsidentschaftskandidaten John McCain. Hinzu kommen zahlreiche Kongressabgeordnete.

          Die Erwartungen an die Amerikaner spiegeln sich auch in der übrigen Gästeliste wider. Der Veranstalter erwartet mehr als 650 Teilnehmer, darunter 31 Staats- und Regierungschefs, 47 Außenminister, 27 ranghohe Militärs, 23 ranghohe Militärs, 92 Parlamentarier, 65 Vorstände internationaler Unternehmen sowie zahlreiche Vertreter internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen.

          Unter den internationalen Gästen stechen in diesem Jahr neben den Amerikanern UN-Generalsekretär António Guterres, die Präsidenten Petro Poroshenko (Ukraine), Andrzej Duda (Polen), Ashraf Ghani (Afghanistan), Haider al Abadi (Irak) und Viktor Orbán (Ungarn) hervor. Auch Fatou Bensouda, Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs, hat ihre Teilnahme an der 53. Sicherheitskonferenz bestätigt, gemeinsam mit Bill Gates, Co-Vorsitzender der Bill & Melinda Gates Foundation, sowie dem Sänger, Mitbegründer von ONE und Aktivist Bono.

          Von Seiten der deutschen Regierung werden neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) alle Minister erwartet, die mit Sicherheitspolitik befasst: Neben Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Innenminister Thomas de Maiziére (CDU) reisen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und  Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) nach München. Eingeladen sind zudem die sicherheitspolitischen Sprecher sämtlichen im Bundestag vertretenen Fraktionen.

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