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Europäische Sicherheitspolitik : Flexitarier in einer Welt der Fleischfresser

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Der russische Präsident Wladimir Putin (rechts), der russische Premierminister Dmitri Medwedew (2. von links) sowie der Präsident des russischen Motorradclubs „Nachtwölfe“, Alexander Saldostanow (links), nehmen am 18. August 2017 in Sewastopol auf der Krim an einer Gedenkveranstaltung teil. Bild: dpa

Nicht in der Innenpolitik, sondern in der Außen- und Sicherheitspolitik warten die größten Herausforderungen. Eine immer unbequemere Welt macht es immer schwieriger, Deutschland zu regieren und Europa zusammenzuhalten. Ein Gastbeitrag.

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          An diesem Freitag treffen sich in München wieder Experten aus der ganzen Welt, um über die bestehenden und drohenden Konflikte zu diskutieren, über Vertrauen und Misstrauen, über drohende oder bereits existierende neue Rüstungsspiralen und über die meist kleineren Lichter der Hoffnung auf Rüstungskontrolle und Abrüstung. Längst ist aus der einstigen „Wehrkundetagung“ eine abwägende Sicherheitskonferenz geworden.

          Sie kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn sie wird der deutschen Politik zeigen, dass die Welt keine Rücksicht auf die langwierige Regierungsbildung in Deutschland nimmt. Im Gegenteil: Unsere Konzentration auf uns selbst wird bei den einen erstaunt, bei den anderen bereits zynisch betrachtet. Nicht wenige freuen sich darüber, wenn Deutschland sich vor allem auf innenpolitische Fragen konzentriert. Mancher mag vielleicht sogar die Hoffnung gehabt haben, dass auch diese Regierungsbildung scheitert.

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