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Bundeswehrverband : „Deutschland muss auf Krieg vorbereitet sein“

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Leopard-2-Kampfpanzer der Bundeswehr im Manöver Bild: dpa

Falls eine Krise sich zum Krieg ausweitet, müsse die Bundeswehr besser für den Ernstfall ausgestattet sein, mahnt der Bundeswehrverband. Dazu brauche es zunächst einmal mehr Geld.

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          Angesichts der Zuspitzung der Ukraine-Krise hat der Bundeswehrverband eine bessere Ausstattung der Truppe für den Ernstfall angemahnt. „Wer den Frieden will, muss auf den Krieg vorbereitet sein“, sagte der Verbandsvorsitzende André Wüstner. Er teile allerdings uneingeschränkt die Auffassung der Bundesregierung, dass der Konflikt zwischen den prorussischen Separatisten und der ukrainischen Führung nicht durch militärische Intervention gelöst werden könne.

          Das vergangene Jahr habe gezeigt, wie schnell Risiken zur Bedrohung werden können, betonte Wüstner. „Um die volle Einsatzbereitschaft der Bundeswehr zu erreichen, müssen wir in den nächsten Jahren schrittweise den Verteidigungshaushalt erhöhen - von 2016 an um zunächst eine Milliarde Euro“, sagte der Bundeswehrverbandschef.

          Mehr Geld für Armee gefordert

          Das zusätzliche Geld sei nötig, um die materielle Vollausstattung der Bundeswehr zu erreichen - von guten Waffensystemen bis zur angemessenen persönlichen Ausstattung der einzelnen Soldaten. „Andernfalls riskieren wir, das gerade erst wiedererlangte Vertrauen unserer Verbündeten zu verlieren.“

          In den vergangenen Monaten waren massive Mängel an der Ausrüstung der Bundeswehr bekanntgeworden. Deutschland gibt nur 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung aus. Die Nato hat sich 2 Prozent zum Ziel gesetzt.

          Der Bundeswehrverband mit rund 200.000 Mitgliedern vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von aktiven Soldaten, Reservisten, Ehemaligen und Hinterbliebenen, sowie der zivilen Angehörige der Bundeswehr.

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