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Segen Urbi et Orbi : Papst fordert Frieden in Syrien

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Für Frieden auf der Welt: Papst Benedikt XVI. am Sonntag in Rom Bild: Reuters

Beim traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ hat der Papst zu Frieden in der Welt aufgerufen - vor allem im Hinblick auf den Nahen Osten.

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          In seiner traditionellen Weihnachtsbotschaft hat Papst Benedikt XVI. am Sonntag zu einem Ende des Blutvergießens in den Krisenregionen der Welt aufgerufen. Vor Tausenden Gläubigen spendete das Oberhaupt der katholischen Kirche nach seiner Ansprache vom Balkon des Petersdoms den Segen „Urbi et Orbi“ (der Stadt und dem Erdkreis). Im Anschluss wünschte er in 65 Sprachen ein frohes Weihnachtsfest, darunter auch in seiner Muttersprache Deutsch.

          Er bete dafür, dass die Geburt Jesu, die an diesem Weihnachtstag gefeiert werde, eine Botschaft an all diejenigen sende, die aus ihrer Not gerettet werden müssten, sagte der 84-Jährige auf dem Petersplatz in Rom. Wie bereits in vergangenen Jahren mahnte er vor allem zu Frieden im Nahen Osten.

          Gott soll helfen in Nahost

          Er hoffe, dass Gott Israelis und Palästinensern helfen werde, ihre Gespräche fortzusetzen. „Möge er der Gewalt in Syrien ein Ende bringen, wo bereits so viel Blut vergossen wurde“, sagte der Papst weiter. Auch auf Flüchtlinge am Horn von Afrika und auf die Opfer der jüngsten Flutkatastrophe in Thailand nahm er in seiner Ansprache Bezug. Zudem rief er zu einer Intensivierung des politischen Dialogs in Birma sowie zur Förderung von Stabilität im Irak, in Afghanistan und in der Region der Großen Seen in Afrika auf.

          Seine Weihnachtsgrüße sprach der Papst vor den bei Sonnenschein auf dem Petersplatz versammelten Pilgern unter anderem auf Mongolisch und Maori, auf Aramäisch und Albanisch, auf Tamilisch und auf Thai. Zum Abschluss der Feierlichkeiten zum ersten Weihnachtstag wurden die Glocken des Petersdoms geläutet.

          Vatikan verurteilt Anschläge in Nigeria

          Überschattet wurde das Weihnachtsfest von einer Serie von Anschlägen in Nigeria. Bei einer Explosion während eines Gottesdienstes nahe der nigerianischen Hauptstadt Abuja wurden mindestens 25 Menschen getötet. Zu der Tat bekannte sich die islamistische Sekte Boko Haram. Auch in anderen Teilen des Landes kam es zu Anschlägen.

          Die tödlichen Angriffe am Weihnachtstag seien ein Zeichen von „Grausamkeit und absurdem, blindem Hass“, der keinen Respekt vor Menschenleben zeige, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi. Die katholische Kirche bete für alle Nigerianer, die „in diesen Tagen, die von Friede und Freude geprägt sein sollten, terroristischer Gewalt“ ausgesetzt seien.

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