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Angriff in Türkei : Sechs Festnahmen nach Faustschlag gegen Oppositionsführer

  • Aktualisiert am

Der türkische Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu in Ankara nach dem Angriff Bild: AFP

Einer der Verdächtigen sei Mitglied der regierenden AKP, hieß es aus der Partei. Gegen den Mann werde aber ein Ausschlussverfahren eingeleitet. Präsident Erdogan teilte mit, er sei gegen jede Art von Gewalt.

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          Nach dem Angriff auf den türkischen Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu hat die Polizei sechs Verdächtige festgenommen. Einer davon sei Mitglied der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP, schrieb Parteisprecher Ömer Celik am Sonntag auf Twitter. Es werde ein Ausschlussverfahren eingeleitet. Die Verdächtigen würden in Ankara verhört, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

          Präsident Recep Tayyip Erdogan teilte via Twitter mit: „Wir können Gewalt niemals gutheißen. Wir sind gegen jede Art von Terror und Gewalt.“

          Kilicdaroglu war am Sonntag auf der Beerdigung eines Soldaten außerhalb Ankaras von einem Mob angegriffen worden. Seine Leibwächter brachten ihn zunächst in ein nahe gelegenes Haus und dann in einem gepanzerten Fahrzeug in Sicherheit. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch immer unklar.

          Der Soldat war am Samstag in einem Gefecht mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet worden. Erdogan hatte Kilicdaroglu und seiner Partei vor der Kommunalwahl vom 31. März wiederholt PKK-Unterstützung vorgeworfen. Die AKP hatte die Hauptstadt Ankara und die Metropole Istanbul an die CHP verloren.

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