Scholz und Li in Peking :
„Wir können uns keine weitere Eskalation leisten“

Lesezeit: 4 Min.
Bundeskanzler Scholz und der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang
In Peking hat der Kanzler China aufgefordert, sich für ein Ende des Kriegs in der Ukraine einzusetzen. Er forderte zudem besseren Marktzugang für deutsche Unternehmen – und erzielt einen kleinen Erfolg in der Coronapolitik.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat China gebeten, seinen Einfluss auf Russland für ein Ende des Kriegs in der Ukraine geltend zu machen. Die Regierungen in Peking und Berlin seien sich einig, dass russische Drohgebärden mit Atomwaffen nicht akzeptabel seien, sagte Scholz am Freitag während seines Antrittsbesuchs in Peking bei einem Treffen mit Regierungschef Li Keqiang. Mit deren Einsatz würde Russland eine rote Linie überschreiten, die die Staaten der Welt gemeinsam gezogen hätten.

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