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In der soeben auf RTL gestarteten Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sind unsere unermüdlichsten Halbprominenten bei ihrem eigenartigen Treiben in einem australischen Survivalcamp zu besichtigen.

          In der soeben auf RTL gestarteten Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sind unsere unermüdlichsten Halbprominenten bei ihrem eigenartigen Treiben in einem australischen Survivalcamp zu besichtigen: Costa Cordalis beißt einem Hirschkäfer den Kopf ab, Susan Stahnke starrt erst den Urwald an ("Lebensgefährliche Spinnen! Ganz gefährlich!") und dann Daniel Küblböck, der ängstlich in die australische Luft schaut, als überlegte er, ob das, was für ihn oben ist, für die Lieben daheim nicht unten sei; ob er also falsch herum am Planeten hänge, und was wäre, wenn die Anziehungskraft der Erde plötzlich nur noch genauso stark wäre wie die von Frau Stahnke: ob er dann kopfüber ins All stürzen würde?

          Angesichts der Show wäre es tatsächlich das beste, wenn die Erdanziehung kurz nachließe, wenn Urwaldstars und Superstars, der Bachelor mit seinem Grinsen und seinen Rosen und dem ganzen Privatfernsehen für immer im All verschwände, in Astralnebeln oder bei den grünen Männchen, die höchstwahrscheinlich die Marssonde "Beagle 2" aufgegessen haben wie Costa den Käfer. Schluß mit Fernsehen, raus in die frische Natur, den Hirschkäfern guten Tag sagen! In diesem Sinne einen schönen Sonntag.

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