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Ukrainische Soldaten suchen auf einer Straße in der kürzlich befreiten Stadt Lyman nach toten Kameraden.

Krieg gegen die Ukraine : Warum Kiew zu einem Staudamm vordringen will

Ukrainische Kräfte stoßen entlang des Dnipro im Süden der Ukraine vor. Sie könnten die russischen Invasoren in eine prekäre Lage bringen.
Der aktuelle Finanzminister der Slowakei, Igor Matovič, im September 2020 bei einer Pressekonferenz in Wien

Slowakei : Misstrauensvotum ohne Folgen

Nach einer chaotischen Parlamentswoche in Pressburg stimmte eine einfache Mehrheit gegen Finanzminister Matovič. Das Misstrauensvotum scheiterte dennoch.

Nach den Annexionen : Biden bleibt vorsichtig

Die jüngsten Erfolge der Ukraine zeigen, dass Putin geschwächt ist. Aber vorhersehbar ist der weitere Kriegsverlauf nicht, weshalb der amerikanische Ansatz vernünftig ist.

Deutsche Einheit : Der Trugschluss über den Osten

Die „Zeitenwende“ nach Putins Angriffskrieg trifft die östlichen Bundesländer ungleich härter. Den dortigen Protest muss man als Teil der gesamtdeutschen Wirklichkeit verstehen.

Wahl in Niedersachsen : Mühlstein Lindner

Für die FDP wird es eng bei der Landtagswahl in Niedersachsen. Ob das beschworene Horrorszenario Rot-Grün als Argument für ein Kreuzchen bei der FDP reicht?

Atomenergie : Habecks Kehrtwende reicht nicht

Der Wirtschaftsminister lässt zwei Atomkraftwerke länger laufen. Was Deutschland wirklich braucht, ist eine unideologische Politik, die viel weiter geht.

Britische Krise : Truss’ Glücksspiel

Die neue Regierung in London hat die Finanzwelt in Turbulenzen gestürzt. Dahinter steckt ein unanständiges Machtkalkül.

Corona-Herbstwelle : Kassandra Lauterbach war einmal

Der ewige Warner Karl Lauterbach ist Vergangenheit. Zu Beginn der aktuellen Coronawelle versprüht der Gesundheitsminister Zuversicht.
Schule für das Leben: Ball der Waffenbrüderschaft im November 1987 in der MfS-Bezirksverwaltung Dresden

Putin in der DDR : Eine gute Schule für das Leben

Fünf Jahre arbeitete Wladimir Putin als KGB-Offizier in Dresden. Stasi-Unterlagen aus dieser Zeit verraten mehr über den russischen Präsidenten, als diesem lieb sein dürfte. Ein Gastbeitrag.
Vorbild Greta: ein Kunstwerk der britischen Künstlergruppe „Sand In Your Eye“ in der Nähe von Leeds aus dem Jahr 2020

Wachstum und Wohlstand : Kommt das Zeitalter des Verzichts?

Wachstum ist die Quelle unseres materiellen Wohlstandes. Doch es wird auch verantwortlich gemacht für die Klimakrise und den ruinösen Umgang mit dem Planeten. Können wir durch Verzicht unsere Umweltprobleme lösen?
Jederzeit wohltemperiert: Der Betrieb des modernen Operationssaals in der Universitätsklinik Essen verbraucht viel Energie.

Klimaschutz im Krankenhaus : Heilen und Heizen

Krankenhäuser sind wie kleine Städte, sie verbrauchen enorm viel Energie. In der Krise denken Manager übers Sparen nach – doch das ist gar nicht so leicht.
Aus der Schnauze eines Schweins wird Energie für eine Lampe gewonnen.

Atomkraft : Das Gemeinwohl neu bewerten

Von der Laufzeitverlängerung über den Ausstieg bis zur befristeten Weiternutzung der Kernenergie.
Ein Wolf schiebt ein im Rollstuhl sitzendes Schaf.

Gesellschaftsjahr : Das einigende Band

Die Aussetzung der Wehrpflicht war richtig – dennoch braucht es jetzt ein Gesellschaftsjahr für alle.
Wien, 2. Mai 1955: Unter großer öffentlicher Anteilnahme beraten die Botschafter der vier Besatzungsmächte über die noch ungeklärten Punkte des österreichischen Staatsvertrages.

Österreichische Ostpolitik : „Wenn du einen Bären zum Tanzen aufforderst . . .

. . . bist nicht Du, der entscheidet, wann der Tanz beendet ist, sondern der Bär.“ Dem russischen Sprichwort zum Trotz waren gute Beziehungen zu dem „lupenreinen Demokraten“ (Gerhard Schröder) Wladimir Putin auch nach der russischen Invasion der Krim im Jahr 2014 noch lange en vogue. Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich hatten der Moskauer Autokrat und seine Entourage leichtes Spiel. Dabei hatte sich Wien während des Kalten Krieges gegenüber den Avancen der Kommunisten bis in die siebziger Jahre unversöhnlich gezeigt. Doch dann nahmen die wirtschaftlichen Interessen überhand.
Ohne vier: Helmut Schmidt am 17. September 1982 im Deutschen Bundestag

Vor vierzig Jahren : Die sozial-liberale Koalition am Ende

Am 17. September 1982 wurde in Bonn das Ende der ersten und bislang einzigen Bundesregierung von SPD und FDP besiegelt. Aus heiterem Himmel kam das Zerwürfnis nicht.
Spurensuche: Am 5. September 1977 am Tatort der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer in Köln. Die vier RAF-Terroristen erschossen Schleyers Fahrer und drei Polizisten.

Die Stasi und die RAF : Ein Nazi für die Stasi

Wie die Staatssicherheit der DDR die Entführung Hanns Martin Schleyers mit Hilfe eines früheren SS-Mannes für ihre perfide Desinformationsarbeit nutzte.
Nach dem Inferno: Das zerstörte Smyrna, heute Izmir

Zerstörung von Smyrna : Als das Paradies ausbrannte

Keine andere Stadt stand für das friedliche Zusammenleben der Ethnien und Religionen wie Smyrna, das heutige Izmir. Seine Zerstörung vor 100 Jahren ist eine der großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts.
In der Ablehnung der Entnazifizierung als einem schweren Unrecht und in dem Einsatz für nahezu alle NS-Täter, die sich vor alliierten Gerichten zu verantworten gehabt hatten, waren sich die Kirchenführer einig.

Evangelische Kirche : Ein Herz für Täter

Die evangelische Kirche kümmerte sich nach 1945 sehr intensiv um verurteilte NS-Täter  und zwar nicht aus christlicher Nächstenliebe, sondern durchaus aus politischer Überzeugung einzelner Kirchenleute.