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Tausende treibt die Wut auf die politische Führung des Libanon auf die Straßen. Demonstranten sollen das Außenministeriums gestürmt haben. Vermutlich fielen in der Stadt auch Schüsse. Ministerpräsident Diab schlägt vorgezogene Neuwahlen vor.

Libanon und Europa : Retten, was zu retten ist

Im Libanon kreuzen sich die Interessen von Staaten und Potentaten, die der EU nichts Gutes wollen. Europa muss dem Land darum nicht nur aus Mitgefühl, sondern auch aus Eigeninteresse helfen.

Wirecard und die Spione : Die Geheimdienste wussten nichts

Seit dem Kollaps des Dax-Konzerns Wirecard weisen mehrere Spuren nach Russland. Die deutschen Nachrichtendienste haben nichts bemerkt. Jetzt zeigen sie mit dem Finger aufeinander.

Corona-Maßnahmen : Jetzt ist Solidarität gefragt

Niemand trägt gern Maske, und Tests am Flughafen nerven auch. Doch die Maßnahmen sind nötig – mit ihnen kaufen wir uns Freiheit. Zum Beispiel in den Schulen.

Corona : Der Ernstfall ist die Regel

Dass zwei Schulen in Mecklenburg-Vorpommern kurz nach der Öffnung wieder geschlossen werden mussten, spricht nicht gegen die Rückkehr zum Regelbetrieb. Im Gegenteil. So sieht die neue Normalität an Schulen aus.

Wieder mehr Corona-Fälle : In der Dauerwelle

Die Verhältnismäßigkeit rigider Corona-Maßnahmen verändert sich. Selbst wenn die Corona-Infektionen steigen, bleiben Schulen und Geschäfte geöffnet. Das Leben muss weitergehen.

Spanien in Not : Felipes letzte Chance

Juan Carlos ist im Exil, das Land in einer tiefen Krise. König Felipe IV. müsste endlich Brücken bauen.

Justiz : Ankläger unter Verdacht

In Berlin haben Staatsanwälte Ermittlungen gegen Rechtsextreme womöglich jahrelang verschleppt, in Hessen steht ein führender Ankläger unter Korruptionsverdacht. Den Schaden hat die stolze deutsche Justiz insgesamt.

Söders Höhenflug : Auf dem richtigen Kurs

Noch vor einem Jahr war der bayerische Ministerpräsident Markus Söder vielen unheimlich. Jetzt sieht es ganz anders aus. Er hat einige richtige Entscheidungen getroffen.

Bußgeld für Maskenverweigerer : Noch steht zu viel auf dem Spiel

Bayern hat es vorgemacht, nun wollen andere Landesregierungen nachziehen: Wer andere gefährdet, muss dafür zahlen. Das sollte der Leichtsinn den Maskenverweigerern doch wert sein.
Bild der Demo am 1. August in Berlin

Verfassungsschutz : Wenige Rechtsextreme bei Corona-Demo

Nach Einschätzung des Bundesverfassungsschutzes hatten Rechtsextreme keinen prägenden Einfluss auf die Corona-Demonstration am vergangenen Samstag in Berlin.

Datenrecherche zur Corona-App : Fehler im System

Die Regierung wertet jeden Download als Erfolg. Doch erreicht die Corona-App überhaupt die Richtigen? Eine Datenrecherche zeigt, wie sie soziale Ungleichheit sogar noch verstärkt – und junge Erwachsene in falscher Sicherheit wiegt.
Der Präsident von Belarus, Alexandr Lukaschenka, und der russische Präsident Wladimir Putin im Dezember 2019

Wahlen in Russland und Belarus : Stresstest für Autokraten

Auch wenn das Ergebnis schon vorher feststeht, sind Abstimmungen in autoritären Regimes keine leeren Rituale. Die Herrscher brauchen sie zur Machterhaltung – obwohl sie ihnen gefährlich werden können.

Wiederaufbau in Beirut : Wer will schon das libanesische Monopoly-Geld?

Die Bewohner Beiruts müssen nach der Explosionskatastrophe einen Wiederaufbau unter extremen Bedingungen bewerkstelligen. Manche hoffen, der innere und äußere Druck werden die korrupte politische Klasse zu Reformen bewegen.
Der Moment, der alles veränderte: Peter Norman, Tommie Smith und John Carlos (v.l.n.r.) bei der Siegerehrung nach dem 200-Meter-Lauf 1968 in Mexiko

Rassismusprotest Olympia 1968 : Der unbekannte Dritte

Peter Norman war einer von drei Olympioniken, die 1968 gegen Rassismus demonstrierten. Auch für ihn bedeutete es das Ende seiner Karriere. Doch erst nach seinem Tod wurde seine Geschichte allmählich bekannt.

Betrug in der NRA : Amerikas Waffenlobby in Nöten

Der Bundesstaat New York will die Waffenlobby-Organisation NRA auflösen. Seine Generalstaatsanwältin klagt die Lobbyisten wegen Korruption an. Das ärgert Donald Trump.
Gegenspieler des Bundesverfassungsgerichts: Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg

Das EZB-Urteil polarisiert : Kollisionskurs in Europa

Das Urteil aus Karlsruhe zur EZB-Geldpolitik birgt Gefahren. Zwischen der EU und Deutschland droht ein Konflikt mit gravierenden Folgen – auch für die europäische Integration.
4. März 2020: Trauer in Hanau nach dem Terroranschlag vom 19. Februar, bei dem neun Personen sowie die Mutter des Attentäters ermordet wurden.

Konjunkturen der Gewalt : Die Generation Z und die fünfte Welle des Terrorismus

Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert hat sich der Terrorismus in vier einander überlappenden Wellen von je etwa vierzig Jahren Dauer entwickelt. Wenn sich das Großeltern-Enkel-Muster fortsetzt, müsste die fünfte Welle wieder auf Systemkritik basieren – diesmal als Reaktion auf die Globalisierung. Das Erstarken von antiliberalen bis hin zu rechtsextremen Kräften ließe sich damit erklären.
„Liebe hört niemals auf“ steht an der Gedenkstätte für die Toten der Massenpanik bei der Loveparade.

Love-Parade-Prozess : Die Katastrophe nach der Katastrophe

Der Beschluss, mit dem das Landgericht Duisburg den Love-Parade Prozess Anfang Mai einstellte, ist voller Widersprüchlichkeiten, die vom Kern des Skandals ablenken: Wie war es möglich, dass die Genehmigung für diese Massenveranstaltung erteilt wurde?
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU)

Gastbeitrag Wolfgang Schäuble : Aus eigener Stärke

Krisenhafte Entwicklungen hat es in Europa schon lange gegeben. Jetzt sollten wir die Corona-Pandemie dazu nutzen, uns zu fragen: Was haben wir in der Vergangenheit übertrieben? Wo sollten wir maßvoller werden? Und was können wir für die Zukunft besser machen? Ein Gastbeitrag.

Hiroshima 1945 : Acht Zeitzeugen über Krieg und Kapitulation

Zum ersten Mal wurde am 6. August 1945 eine Atombombe in einem Krieg eingesetzt. In Hiroshima wurden mehr als hunderttausend Menschen getötet – unter Trümmern, im Feuersturm oder durch Verstrahlung. Acht Japaner über ihr Leben im Krieg, die Bombe und die Kapitulation des Kaisers.
Ein Ort des Grauen und des Todes: Häftlinge nach der Befreiung im deutschen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau  im Januar 1945.

Auschwitz : „Dies hätte nie geschehen dürfen!“

75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz müssen wir uns gegen alle Tendenzen entschieden wehren, die Antisemitismus, Rassismus oder andere Formen der Menschenfeindlichkeit wieder salonfähig machen wollen. Ein Gastbeitrag.