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Propagiert ein traditionelles Familienbild: Brasiliens Präsident Bolsonaro während einer Wahlkampfveranstaltung

Vor Wahl in Brasilien : Wo Bolsonaro seine Fans hat

Die Umfragen sagen eine Niederlage für den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro voraus. In seinem Herzland glaubt man aber weiter daran, dass nur er die Wahl gewinnen kann.
Julien Bayou im Juli in Paris

Frankreichs Grüne : Wenn MeToo zur politischen Waffe wird

Der Parteichef der französischen Grünen, Julien Bayou, ist zurückgetreten. Er soll seine damalige Lebensgefährtin psychisch gequält haben. Nun droht die Partei, sich über den Umgang mit Gewalt gegen Frauen zu zerlegen.

Reaktionen auf Melonis Sieg : Respekt für eine Wahl

Wenn in einem EU-Land die Freiheit in Gefahr ist, dann muss man handeln. Darauf gibt es in Italien bisher keinen Hinweis. Melonis Haltung zur Ukraine sollte in EU und NATO sogar willkommen sein.

Gasumlage : Scholz in Schilda

Für Fälle wie die Gasumlage gibt es ein Kanzleramt, das rechtzeitig für Ordnung sorgen sollte. Eigentlich.

Wahl in Italien : Meloni ist nicht die Teufelin

Italiens Wahlergebnis zeigt einen Rechtsruck, aber keine politische Erdbebenkatastrophe. Vielmehr kehrt das Land zur demokratischen Normalität zurück.

Proteste in Iran : Den Ajatollahs bleibt nur die Gewalt

Die Proteste nach dem Tod der jungen Mahsa Amini nähern sich einer kritischen Masse. Aber das Regime ist weder zu Reformen noch zu Kompromissen bereit.

Scholz am Golf : In unserem Interesse

Wer gestern noch Pariah war, ist heute ein ehrbarer Partner. Denn die Zeitenwende hat vieles verändert – auch in unserem Verhältnis zu Saudi Arabien.
Russische Rekruten vor einem Rekrutierungsbüro in der Stadt Krasnodar

Mobilmachung in Russland : „Unsere Kinder sind kein Dünger!“

In den Regionen macht sich Unmut über die Massenmobilisierung breit. Im Gebiet Irkutsk wird auf einen Wehrkommissar geschossen, in Dagestan gibt es Proteste. Eine Viertelmillion Russen soll das Land schon verlassen haben.
Droht dem Westen: Der russische Präsident Wladimir Putin am 21. September 2022

Putins neue Drohungen : Szenarien für den nuklearen Ernstfall

Putin hat schon früher mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Diesmal sagt er, er bluffe nicht. Washington hat dafür Szenarien ausgearbeitet und Moskau gewarnt.
Ein städtischer Wideraufbautrupp in Mykolaiv 60 Kilometer südöstlich von Cherson Ende August

„Referenden“ in der Ukraine : „Ich gehe da nicht hin“

Putin will Russlands Eroberungen im Osten und Süden der Ukraine annektieren. Dafür soll es jetzt fingierte Volksabstimmungen geben, aber eine Frau in Cherson sagt Nein. Ein Protokoll.
Die Vorsitzende der „Brüder Italiens“, Giorgia Meloni, im Hauptquartier der Partei in der Wahlnacht in Rom.

Wahl in Italien : Melonis Triumph über die Alphatiere

Warum haben Giorgia Meloni und die Brüder Italiens die Wahl gewonnen? Eine Antwort lautet: Weil sie vielen Wählern neu und unverbraucht erschienen – im Gegensatz zu ihren Konkurrenten Berlusconi, Salvini, Letta und Renzi.
Überparteilich: Mit diesen Plakaten wird für die Abwahl geworben.

Kampagne vorgestellt : 12.000 Plakate für Feldmanns Abwahl

Im Frankfurter Stadtbild soll sichtbar werden, dass der Abwahltermin 6. November naht: So will ein Parteienbündnis den „Egotrip“ des OB beenden. Derweil nennt Feldmann selbst ein neues Datum für seinen Abschied.
Giorgia Meloni nach ihrem Wahlsieg im Hauptquartier ihrer Partei in Rom

Wahl in Italien : Berlin sagt wenig zu Melonis Sieg

Während die Regierung Scholz sich zurückhaltend gibt, warnen in Frankreich Politiker der Mitte vor den Folgen des Siegs der Brüder Italiens. Rechtspopulisten in ganz Europa applaudieren dagegen.
Giorgia Meloni am 26. September 2022, dem Tag nach ihrem Wahltriumph

Wahlsiegerin in Italien : Wer ist Giorgia Meloni?

Vor 15 Jahren Neofaschistin, heute nationalkonservative Demokratin? Meloni fordert, dass man ihr diese Wandlung glaubt. Als Regierungschefin will sie „für alle Italiener“ da sein.
Aus der Schnauze eines Schweins wird Energie für eine Lampe gewonnen.

Atomkraft : Das Gemeinwohl neu bewerten

Von der Laufzeitverlängerung über den Ausstieg bis zur befristeten Weiternutzung der Kernenergie.
Ein Wolf schiebt ein im Rollstuhl sitzendes Schaf.

Gesellschaftsjahr : Das einigende Band

Die Aussetzung der Wehrpflicht war richtig – dennoch braucht es jetzt ein Gesellschaftsjahr für alle.
Wien, 2. Mai 1955: Unter großer öffentlicher Anteilnahme beraten die Botschafter der vier Besatzungsmächte über die noch ungeklärten Punkte des österreichischen Staatsvertrages.

Österreichische Ostpolitik : „Wenn du einen Bären zum Tanzen aufforderst . . .

. . . bist nicht Du, der entscheidet, wann der Tanz beendet ist, sondern der Bär.“ Dem russischen Sprichwort zum Trotz waren gute Beziehungen zu dem „lupenreinen Demokraten“ (Gerhard Schröder) Wladimir Putin auch nach der russischen Invasion der Krim im Jahr 2014 noch lange en vogue. Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich hatten der Moskauer Autokrat und seine Entourage leichtes Spiel. Dabei hatte sich Wien während des Kalten Krieges gegenüber den Avancen der Kommunisten bis in die siebziger Jahre unversöhnlich gezeigt. Doch dann nahmen die wirtschaftlichen Interessen überhand.
Spurensuche: Am 5. September 1977 am Tatort der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer in Köln. Die vier RAF-Terroristen erschossen Schleyers Fahrer und drei Polizisten.

Die Stasi und die RAF : Ein Nazi für die Stasi

Wie die Staatssicherheit der DDR die Entführung Hanns Martin Schleyers mit Hilfe eines früheren SS-Mannes für ihre perfide Desinformationsarbeit nutzte.
Nach dem Inferno: Das zerstörte Smyrna, heute Izmir

Zerstörung von Smyrna : Als das Paradies ausbrannte

Keine andere Stadt stand für das friedliche Zusammenleben der Ethnien und Religionen wie Smyrna, das heutige Izmir. Seine Zerstörung vor 100 Jahren ist eine der großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts.
Grabstätte Muhammads: Die Prophetenmoschee in Medina

Frühgeschichte des Islams : Das unerreichte Ideal der Muslime

Die Hidschra Muhammads von Mekka nach Medina vor 1400 Jahren hat den entstehenden Islam theologisch und politisch beeinflusst. Nach Muhammads Tod brachen die innerreligiösen Spannungen wieder auf.
Manfred Roeder: Richter im sogenannten Dritten Reich und in den sechziger Jahren angesehener Kommunalpolitiker in der Taunusgemeinde Glashütten

Lokalgeschichte : Glashütten und der Todes-Richter

Im Jahr 1963 zog ein Mann in den Taunus, der im Nationalsozialismus an Dutzenden ­Hinrichtungsurteilen beteiligt war. Wie eine Gemeinde mit einem braunen Fleck in ihrer Geschichte umgeht.
Reflexion im Angesicht des Gekreuzigten: Eröffnungsgottesdienst der Deutschen Bischofskonferenz im September 2018

Zeithistorische Studie : Wie katholisch ist der Missbrauch?

Der Zeithistoriker Thomas Großbölting legt eine Geschichte des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche vor. Dem Leser verschafft er einen Überblick über einen ausufernden Skandal.