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Reaktionen auf den Amoklauf : „Eine Tat, die wir nicht begreifen können“

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Die Trauer über die 27 Toten in Newtown ist weltweit groß. Bild: dapd

Der Amoklauf in den Vereinigten Staaten sorgt für Entsetzen und Trauer in der Welt. UN-Generalsekretär Ban bezeichnete die Tat als „abscheulich und undenkbar“. Kanzlerin Merkel äußerte ihr tiefes Mitgefühl. Der Papst bezeichnete den Amoklauf als „sinnlose Tragödie“.

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          Der Amoklauf an einer Grundschule in den Vereinigten Staaten mit 27 Toten hat auf der ganzen Welt Bestürzung ausgelöst. Mit Entsetzen reagierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): „Die Nachrichten aus Newtown machen mich tieftraurig. Wieder einmal stehen wir voller Entsetzen vor einer Tat, die wir nicht begreifen können“, erklärte Merkel in einer am Samstag verbreiteten Mitteilung. Für viele Familien bedeute das unbeschreibliches Leid. „Der Gedanke an die ermordeten Schüler und Lehrer macht mir das Herz schwer. Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen, ihnen wünsche ich Kraft und Zuspruch, mögen sie in ihrem Schmerz nicht alleine bleiben“, sagte Merkel.

          Thüringens stellvertretender Ministerpräsident Christoph Matschie (SPD) zeigte sich am Samstag tief betroffen. „Die Tat hinterlässt Fassungslosigkeit und tiefe Trauer.“ Seine Anteilnahme gelte den Eltern und Angehörigen. Die Thüringer hätten selbst schon eine so furchtbare Erfahrung machen müssen, sagte Matschie und erinnerte an das Schulmassaker am Erfurter Gutenberg-Gymnasium im April 2002. Dort hatte ein 19 Jahre alter Schüler 16 Menschen und sich selbst getötet.

          Steinbrück wünscht den Angehörigen Kraft

          Auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat den Angehörigen der Opfer des Amokslaufs in der Schule in Connecticut sein Mitgefühl ausgesprochen. In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung sprach Steinbrück von einer „unfassbaren Tat, die die betroffenen Familien in Verzweiflung stürzen lässt.“ Seine Trauer gelte den Opfern dieser Tragödie. Den Angehörigen wünschte er Kraft und den nötigen Beistand, mit diesem Schlag fertig zu werden.

          Großbritanniens Königin Elizabeth II. zeigte sich ebenfalls „tief geschockt“ und betroffen von dem Schulmassaker im amerikanischen Bundesstaat Connecticut. „Insbesondere die Nachricht, dass so viele der Opfer Kinder sind“, habe sie „traurig“ gemacht, schrieb die Queen laut britischer Nachrichtenagentur PA am Freitagabend an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama. „In Gedanken und Gebeten sind alle in Großbritannien und im gesamten Commonwealth bei den Familien und Freunden derer, die getötet wurden, und denen, die von dem heutige Vorfall betroffen sind.“

          Barroso formuliert tiefe Betroffenheit und Entsetzen

          Auch der britische Premierminister David Cameron hat sein Mitgefühl und sein Entsetzen zum Ausdruck gebracht. Er sei „in Gedanken bei den Verletzten und denen, die ihre Liebsten verloren haben“, sagte Cameron. Es sei „herzzerreißend“, an diejenigen zu denken, denen ihre Kinder „in so jungem Alter“ genommen worden seien.

          UN-Generalsekretär Ban Ki-moon äußerte in einem Beileidsschreiben an den Gouverneur von Connecticut sein Mitgefühl. Kinder ins Visier zu nehmen, sei „abscheulich und undenkbar“, hieß es in dem am Freitagabend (Ortszeit) in New York verbreiteten Schreiben an Gouverneur Dan Malloy. Ban sprach auch den Familien der Opfer und allen anderen, die „von diesem entsetzlichen Verbrechen traumatisiert sind“, sein Beileid aus.

          EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte, er habe „mit tiefer Betroffenheit und Entsetzen“ von der Tat gehört. Junge Leben voller Hoffnung seien zerstört worden. Im Namen der
          EU-Kommission spreche er den Familien der Opfer sein tiefstes Beileid angesichts dieser Tragödie aus. Der französische Staatspräsident François Hollande erklärte, er sei entsetzt über die Tat.

          Papst Benedikt XVI.: „Sinnlose Tragödie“

          Der russische Präsident Wladimir Putin drückte in einem Beileids-Telegramm an Präsident Obama den Amerikanern seine Anteilnahme aus. Besonders schmerzhaft sei, dass unter den Opfern mehrheitlich Kinder seien. Wie der Kreml auf seiner Internetseite am Samstag mitteilte, bat Putin Obama darum, den Angehörigen der Opfer das Mitgefühl der russischen Bevölkerung zu übermitteln.

          Papst Benedikt XVI. bezeichnete den Amoklauf als „sinnlose Tragödie“. Er übermittelte in einem Telegramm an das Bistum Bridgeport in Connecticut seine tiefe Trauer, wie der Vatikan am Samstag mitteilte. Der Papst bitte Gott, die Trauernden zu trösten.

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