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Raketenagriff auf Israel : Störfeuer

  • -Aktualisiert am

Die Raketenangriffe auf Eilat und Aqaba treffen nicht nur Israel, sondern auch Jordanien. Zudem bringen sie Ägypten in Schwierigkeiten. Alle am „Friedensprozess“ Beteiligten sollten trotz des Störfeuers dafür sorgen, dass substantielle Gespräche anberaumt werden.

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          Abermals sind die beiden Nachbarstädte Eilat und Aqaba, israelisch die eine, jordanisch die andere, das Ziel von Raketenangriffen gewesen. Auch wenn Ägypten bestreitet, dass die Geschosse von seinem Territorium aus, etwa von der Halbinsel Sinai, abgefeuert wurden - ausgeschlossen ist das nicht. Israel verweist darauf, dass Anhänger von Al Qaida im Zusammenspiel mit Beduinen auf der Halbinsel seit Jahren ihr Unwesen treiben.

          In diesen Kreisen sind auch die Urheber von Anschlägen zu suchen, die immer wieder einmal gegen touristische Einrichtungen an der Küste des Roten Meeres gerichtet waren. Und diese Gruppen unterhalten lose Beziehungen zur radikalislamischen Hamas, die im Gazastreifen herrscht. Die jüngsten Angriffe treffen nicht nur Israel, sondern auch Jordanien, das seit dem Jahre 1994 Frieden mit dem jüdischen Staat hat, aber mehr und mehr unter Druck gerät.

          Zudem bringen sie Ägypten in Schwierigkeiten, das sich schon 1979 mit Israel arrangiert hat. Alle am „Friedensprozess“ Beteiligten sollten trotz des Störfeuers dafür sorgen, dass substantielle Gespräche anberaumt werden.

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