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Corona-Impfstoff : Russland: Vereinbarung zur Produktion von Sputnik V in Deutschland

  • Aktualisiert am

Sputnik-V-Produktion in Sankt Petersburg Bild: AFP

Auch mit anderen europäischen Ländern gebe es Abkommen, teilte der Chef des staatlichen russischen Direktinvestmentfonds mit. Zugelassen ist Sputnik V in der EU bislang nicht. Das entsprechende Verfahren läuft aber gerade.

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          Russland hat nach eigenen Angaben Vereinbarungen zur Produktion seines Corona-Impfstoffs Sputnik V in Deutschland und anderen europäischen Ländern getroffen. Das sagte der Chef des staatlichen Direktinvestmentfonds RDIF, Kirill Dmitrijew, am Montag der Agentur Interfax zufolge in Moskau, ohne aber den Namen der Unternehmen zu nennen. Vereinbarungen habe es auch mit Firmen in Frankreich, Italien und Spanien gegeben. Damit wolle man den Beginn von Lieferungen des russischen Vakzins an europäische Länder sicherstellen, wenn eine Zulassung in Europa vorliege.

          Bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA läuft die Prüfung noch. Italien hatte bereits vor gut einer Woche mitgeteilt, dass von Juli an die Firma Adienne Srl. in der Lombardei Sputnik V herstellen wolle. Das Präparat ist nach russischen Angaben bereits in fast 50 Ländern zugelassen, darunter ohne EMA-Zulassung bereits in Ungarn. Der Kreml in Moskau beklagte, die EU-Registrierung von Sputnik V werde politisiert.

          Dmitrijew zufolge laufen derzeit „Verhandlungen mit einer Reihe weiterer Hersteller, um die Produktion in der EU zu erhöhen“. Einzelheiten nannte er zunächst nicht. Damit sollten Lieferungen etwa an die Länder ermöglicht werden, die Sputnik V auch ohne EU-Zulassung einsetzten.

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