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Präsidentenwahl in Frankreich : Macron ist längst im Wahlkampf

  • -Aktualisiert am

Wahlgeschenke und Spekulation auf Marine le Pen als Gegnerin: der französische Präsident Emmanuel Macron im November beim Besuch eines Gesundheitszentrums in Aulnoye-Aymeries Bild: dpa

Eine zweite Amtszeit für Macron? Noch zögert er angeblich, doch der Präsident ist längst entschlossen. Am liebsten wäre ihm Marine Le Pen als Gegnerin.

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          Jupiter ist zurück. Emmanuel Macron schwebt derzeit ganz oben auf einer Umfragewolke. Er ist der unentbehrliche Krisenmanager in der Pandemie, verfolgt Ungeimpfte mit Kraftausdrücken und provoziert einen beachtlichen Anstieg bei den Erstimpfungen. Der Präsident zückt großmütig die Brieftasche, damit die hohen Energiepreise nicht des Volkes Zorn auf ihn ziehen.

          Die Gelbwestenkrise hat den nie um einen frechen Spruch verlegenen Präsidenten übervorsichtig werden lassen. Den staatlichen Energiekonzern EDF wies er an, größere Mengen an Atomstrom an Wettbewerber unter dem Marktpreis zu verkaufen, damit die Verbraucher weniger zahlen müssen. 5,8 Millionen Haushalten hat er bereits einen „Energiescheck“ in Höhe von durchschnittlich 150 Euro überweisen lassen. 38 Millionen Franzosen erhalten dazu einen „Inflationsausgleich“ in Höhe von 100 Euro.

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