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Präsidentenwahl in Amerika : Republikaner Chris Christie gibt Kandidatur bekannt

  • Aktualisiert am

Wirft seinen Hut in den Ring: Chris Christie Bild: Reuters

Noch ein Republikaner drängt ins Weiße Haus: Der Gouverneur von New Jersey erklärt seine Kandidatur. Chris Christie war vielen durch „Bridgegate“ bekannt geworden.

          Das Feld der Bewerber um die amerikanische Präsidentschaft wird im Lager der Republikaner noch größer. Mit New Jerseys Gouverneur Chris Christie stieg am Dienstag der 14. Kandidat offiziell ins Rennen um die Nominierung bei den republikanischen Vorwahlen ein. „Ich bin bereit, für die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika zu kämpfen“, sagte Christie bei der Verkündung in seiner ehemaligen Schule in New Jersey.

          Der 52 Jahre alte Politiker gilt als politisch moderat. Anhänger loben seine volkstümliche Art; Kritiker werfen ihm vor, eine „große Klappe“ zu haben und zu grobschlächtig fürs Weiße Haus zu sein.

          In einem als „Bridgegate“ bekanntgewordenen Stauskandal hatte Christie auch den Unmut seiner Parteikollegen auf sich gezogen: Seine Mitarbeiter hatten im Herbst 2013 absichtlich ein tagelanges Verkehrschaos herbeigeführt - aus Rache, weil ein Politiker der Demokraten Christie bei dessen Gouverneurs-Wiederwahl nicht unterstützte. Christie bat um Entschuldigung und beteuerte zugleich, von der Sache nichts gewusst zu haben.

          Umfragen sehen Christie derzeit weit hinter Jeb Bush, der als Favorit gehandelt wird und direkt mit zwei früheren Präsidenten verwandt ist. Nach Angaben der amerikanischen Wahlkommission haben sich mehr als 400 Bewerber als Präsidentschaftskandidaten registrieren lassen - die meisten von ihnen sind allerdings vergleichsweise unbekannt und chancenlos. Gewählt wird im November 2016.

          Protest gegen Christies Kandidatur vor der Halle, in der er den Schritt verkündete

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