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Polizeiliche Kriminalstatistik : Wer drin ist und wer nicht

Entwürfe der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018. Bild: dpa

Die Erhebung der Daten für die Polizeiliche Kriminalstatistik gerät unter Kritik. Es wird eine Neuauflage des Periodischen Sicherheitsberichts gefordert.

          Kaum eine Erhebung ist in Sicherheitsdebatten so gefragt wie die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) – und kaum eine Datensammlung weniger aussagekräftig. Das liegt nicht nur daran, dass Statistiken grundsätzlich zu Fehlschlüssen verleiten; im Fall der PKS kommen handfeste Gründe hinzu. Sie betreffen auch den Umgang mit Opferzahlen.

          Marlene Grunert

          Redakteurin in der Politik.

          Nur bei bestimmten Delikten weist die PKS Opferzahlen überhaupt aus, so bei Mord und Totschlag. Wie ungenau die Zahlen sind, illustriert die Antwort auf eine schriftliche Frage der Innenpolitischen Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic. Demnach zählt die PKS auch die Personen zu den Opfern eines vollendeten Tötungsdelikts, die nur verletzt wurden – sofern eine andere Person durch dieselbe Tat gestorben ist. „Die anderen Opfer werden, auch wenn sie lediglich Opfer einer versuchten Straftat sind, . . . mitgezählt“, heißt es in der Antwort des Bundesinnenministeriums (BMI), die dieser Zeitung vorliegt. Der Fall des Attentats auf dem Berliner Breitscheidplatz illustriert die Methode: Anis Amri tötete damals zwölf Menschen, Dutzende verletzte er zum Teil schwer. Zu den Mordopfern zählt die PKS Getötete ebenso wie Verletzte. Dort sei die Zahl der Opfer vollendeter Straftaten insofern höher als tatsächlich, räumt das BMI ein.

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