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Niederländische Ausgangssperre : Krawall im Jo-Jo

Die jüngsten Pandemie-Maßnahmen in den Niederlanden wurden vom Parlament beschlossen. Wer sie ablehnt, sollte andere Abgeordnete wählen, nicht Krawall machen.

Nawalnyjs Enthüllungen : Putin im Bunker

Die Proteste gegen Wladimir Putin hat nicht Alexej Nawalnyj hervorgerufen. Er ist nur der Anlass. Die Gründe sind Korruption, sinkender Wohlstand und Misswirtschaft.

Ende des Lübcke-Prozesses : Wahrheitssuche vor Gericht

Am Oberlandesgericht Frankfurt kommt am Donnerstag der Prozess zum Mord an Walter Lübcke zum Abschluss. Eine bittere Erkenntnis scheint es schon jetzt zu geben.

Spahn bleibt loyal : Eine Verschnaufpause für die CDU

Die Postendebatte in der CDU ist erst einmal auf Eis gelegt. Laschet muss das Merz-Lager nun mit Merz-Positionen für sich gewinnen.

Beobachtung der AfD? : Politisch bekämpfen

Die politische Auseinandersetzung mit der AfD und mit Themen, die sie besetzt, bleibt weiter nötig. Die kann man nicht an eine Behörde delegieren.

Proteste in Russland : Putin in Bedrängnis

Die Demonstrationen für Nawalnyj sind ein ernstes Problem für den Kreml. Er wird versuchen, die Macht mit allen Mitteln zu sichern.

Britische Corona-Bekämpfung : Johnsons Protzen mit dem Impfen ist unwürdig

In der ersten Corona-Welle machte der britische Premierminister keine gute Figur. Inzwischen hat Boris Johnson die Scharte ausgewetzt – wenn er sich nun nur nicht ständig mit seinen Erfolgen brüsten würde.

Jung und Alt in der Krise : Ein Abgrund der Pandemie

Es ist eingetreten, was befürchtet wurde: Opfer der Corona-Krise sind vor allem die Alten. Die Corona-Politik offenbart ein Verhältnis von Alt und Jung, das zu dieser Tragödie beigetragen hat.
Farben des Protests: Weiß-Rot-Weiß in Minsk

Protest in Belarus : Gewaltfreier Partisanenkampf

Das Regime haben sie zwar noch nicht ins Wanken gebracht. Aber Langzeitherrscher Lukaschenka ist es nicht gelungen, die Protestbewegung in Belarus zu unterdrücken. Ein neues Buch erklärt alle wichtigen Zusammenhänge.

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  • Hans-Dietrich Genscher am 12. November 2014 in Berlin

    Bonner Entspannungspolitik : Faszination schützt vor Fehlern nicht . . .

    Offenbar ist die Verfasserin von der Person Hans-Dietrich Genscher derart fasziniert, dass sie viele Aspekte der routinemäßigen Amtsführung während der Jahre 1979 bis 1983 als Innovation und Aufbruch in eine neue Zeit interpretiert.
  • Der Arbeitsstab des Auswärtigen Amts am 13. September 1990 auf dem Roten Platz in Moskau

    Akten zur Auswärtigen Politik : Große Politik in kleinen Schritten

    Zu den „Schmankerln“ der Edition über 1989/90 gehören Aufzeichnungen, die über die Spannungen zwischen dem Kanzleramt und dem Auswärtigen Amt Auskunft geben. Aus dem Privatarchiv von Helmut Kohl erhielten die Bearbeiter ein Schreiben vom 23. März 1990 an Außenminister Genscher.
  • Europafahne am 21. Mai 2014 in Brüssel

    Europa seit 1989 : Krise des Zusammenwachsens

    Die jüngsten Ereignisse zeigen, wie sehr die Politik der EU und ihrer Mitgliedstaaten heute von Konflikt- und Krisenmanagement bestimmt wird: Der Ukraine-Konflikt, die Flüchtlingswellen, Griechenlands drohender Staatsbankrott und die links- wie rechtspopulistischen Bewegungen.
  • Alfred Rosenberg am 18. November 1941 in Berlin

    Alfred Rosenberg : Nur ein Schlüssel zum Größenwahn

    Während des Nationalsozialismus machte Alfred Rosenberg mit seinem Außenpolitischen Amt dem Auswärtigen Amt Konkurrenz, und sein „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ war von 1940 an vor allem mit dem europaweiten Raub von Kulturgütern beschäftigt.
  • Blick auf den Petersdom in Vatikan Stadt

    Hugh O’Flaherty : Ein Priester als Menschenretter

    Der irische Priester Hugh O’Flaherty rettete im deutsch-besetzten Rom 1943/44 mehr als 6500 Menschen aus 25 Nationen vor Verhaftung, Folter und Tod. Er versteckte die Soldaten sowohl im Vatikan als auch in römischen Privathäusern.
  • Zu Gast bei Pegida: Geert Wilders im April 2015 in Dresden

    Populismus in Europa : Nur rechts?

    Ernst Hillebrands Plädoyer für eine „Politik der Anerkennung“ will die Besorgnisse der Bürger ernst nehmen. Nur wer ihnen Achtung entgegenbringt, provoziert keine Ächtung.
  • Die Fahne der Europäischen Union am 29. Juni 2015 vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt

    Europäische Union : Der multiple Souverän

    Was ist die Europäische Union, an die moderne Nationalstaaten Teile ihrer Souveränität abgegeben haben beziehungsweise sie gemeinsam ausüben? Ulrike Jureit und Nikola Tietze schlagen vor, hier von postsouveräner Territorialität zu sprechen.
  • Atomtest in der Wüste von Nevada

    Nuklearpolitik : Lust auf die Bombe

    Tilman Hanels Ausgangsthese lautet, dass es eine klare Trennung zwischen dem Nutzen der Kernenergie für zivile Zwecke der Stromerzeugung und einem militärischen Nutzen nicht gibt. Die deutsche Kernforschung brauchte jedoch nach 1945 diese Scheidelinie zur Gewissensberuhigung.
  • Johannes Ludewig : Mittendrin statt nur dabei

    Mit einem Vierteljahrhundert Abstand legt Johannes Ludewig seine Erinnerungen aus dem administrativen Maschinenraum der deutschen Einheit vor. Seine entspannte Rückschau ist von großem Respekt vor (fast) allen Beteiligten geprägt, von Helmut Kohl bis zu den ostdeutschen Betriebsräten.
  • Fatima Grimm : Eine der Ersten in Deutschland

    Ihr Vater war ein belasteter Mann, der SS-Obergruppenführer Karl Wolff, unter dessen Taten sie schon als junge Frau gelitten hatte. Offenkundig war die Welt des Islams fremd und fremdartig genug, um der 1934 geborenen Helga Wolff als Antidot zu dienen - als Weg, eigenständig zu werden.
  • Koloniale Konzentrationslager : Noch ohne Vernichtungsabsicht

    In seiner einleuchtenden Studie vergleicht Jonas Kreienbaum britische Lager im Burenkrieg (1899 bis 1902) mit deutschen Lagern im Krieg gegen die Herero und Nama (1904 bis 1907), fragt nach Praktiken, Gemeinsamkeiten, Transfers und Kontinuitäten zu späteren Lagersystemen.
  • Afghanistaneinsatz : Umsonst!

    Der frühere Isaf-Kommandeur in Kundus, Rainer Buske, war Anfang 2008 angesichts infrastruktureller Aufbauerfolge optimistisch, dass mit dem Bau von Schulen, Gesundheitseinrichtungen oder neuen Straßen eine Modernisierung des Landes möglich sei.
  • Haus mit Zeitungsgeschichte: Blick auf die Frankfurter Biebergasse in der Nähe der Börsenstraße

    Otto Klepper : Wie Frau von P. Herrn K. bewundert

    Von den Nationalsozialisten verfolgt, floh Otto Klepper 1933 ins Exil. Über Finnland, China und Frankreich gelangte er nach Mexiko, verlor aber niemals das Schicksal Deutschlands aus den Augen.
  • Deutsche Reparationen : Für eine gelebte Gewissensethik

    Der erfahrene Finanzpraktiker Florens Christian Rang sah sehr genau, dass die bewusst betriebene Inflationierung der Währung darauf angelegt war, sich der am 11. November 1918 eingegangenen Verpflichtung zur Bezahlung der in Belgien und Frankreich angerichteten Schäden zu entziehen.
  • Berlin : Roter Faden

    Manche interessante Details aus der Geschichte von KPD und SED finden sich in Frank Schumanns Stadtführer über den Ostteil Berlins, geschönt durch ideologische Erinnerungslücken.
  • Flüchtlingspolitik : In Seenot, noch nicht gesunken!

    Auf der Asche des Zweiten Weltkrieges entstand 1951 die Genfer Flüchtlingskonvention. Die Frage hat inzwischen globale Ausmaße angenommen, so dass der Schutz für Flüchtlinge weltweit eine Herausforderung ist.
  • Wolfgang Schnur : Zwischen Stolpe und Mielke

    Mit Hilfe des MfS gelang es Wolfgang Schnur, die begehrte Position eines „Einzelanwalts“ zu erringen. Als Anwalt für Wehrdienstverweigerer arbeitete er eng mit Manfred Stolpe zusammen, dem Chef des Brandenburger Konsistoriums.
  • Der erste Dienstsitz des Verteidigungsministeriums in Bonn auf der Hardthöhe am 17. September 2010.

    Militärische Führung : Unterst sprach zum Oberst . . .

    In fünf Kapiteln rechnet Oberst a. D. Dieter E. Kilian mit den Groß-Kameraden der Bundeswehr ab. Scharfe Kritik übt er am Karrieredenken, am vorauseilenden Gehorsam, an der Dominanz ziviler Beamter und am mangelnden Sachverstand vieler Minister und Abgeordneter.