https://www.faz.net/-gqc

AKK zieht ins Kabinett ein : Sie musste springen

Annegret Kramp-Karrenbauer hat es bislang vermieden, den Weg zur Kanzlerkandidatur über das Bundeskabinett zu gehen. Woher kommt der Sinneswandel?

Gesundheitspolitik : Ein typischer Spahn

Man kann von seinen Vorstößen halten, was man will. Aber als Gesundheitsminister hat Jens Spahn es geschafft, dass das Land über seine Politik spricht.

Kramp-Karrenbauer kommt : Zumutung oder Chance für die Bundeswehr?

An die Spitze der Streitkräfte tritt eine Frau, die in den vergangenen Monaten Schneid bewiesen hat, die zu überraschenden Attacken ebenso in der Lage ist wie zum beharrlichem Verfolgen ihrer Ziele.

Wahl von der Leyens : Eine pragmatische Lösung

Das Europäische Parlament ist über seinen Schatten gesprungen und vermeidet mit der Wahl von der Leyens den Machtkampf mit dem Europäischen Rat. Der Erfolg der CDU-Politikerin sichert auch das Überleben der großen Koalition – fürs Erste.

Zu viele Hospitäler : Der Patient Deutschland

Die Deutschen lieben ihr Krankenhaus in direkter Nähe – mag es auch noch so schlecht ausgestattet sein. Daher hat auch die Politik kein Interesse an einem großflächigen Abbau der Hospitäler. Vernünftig ist das nicht.

15. Juli 2016 : Das türkische Trauma

Die drei Jahre seit der Niederschlagung des Putschversuchs haben die Türkei nachhaltig verändert – und russische Rüstungslieferungen hoffähig bei Erdogan.

Poker am Persischen Golf : Es geht um die Herrschaft

Amerika und Europa können die Golfregion aus eigenem Interesse nicht anderen Akteuren überlassen – nicht einer anderen externen Macht, wie etwa Russland, und noch weniger Iran.

Ende des INF-Vertrags : Eine neue Bedrohung

Die Appelle des Westens, Russland möge sich wieder an den INF-Vertrag halten, sind vermutlich vor allem an das westliche Publikum gerichtet. In Wirklichkeit geht es längst darum, was danach kommt.

Amerika gegen China : Große Mächte verstehen

Zwar spielt „die Musik“ weltpolitisch vorwiegend im asiatisch-pazifischen Raum. Dass das auch für Europa und Deutschland Konsequenzen hat, zeigt dieses Buch.

Seite 26/29

  • Transatlantische Beziehungen : Knallige Schelte

    Ihr Buch sei nicht als Plädoyer für die Abkoppelung Deutschlands von Amerika gemeint, schreibt Eva C. Schweitzer. Jedoch dürfe sich Deutschland nicht „in amerikanischen Kriegen verheizen lassen“.
  • Demonstranten schwingen Amnesty-International-Flaggen bei einer Solidaritätskundgebung im September in Paris.

    Menschenrechtsaktivisten : Unrecht haben immer die anderen

    Wolfgang Kaleck, ein Fachanwalt für Strafrecht sowie Gründer und Generalsekretär des „European Center for Constitutional and Human Rights“ ist ein Kämpfer für die gute Sache. Bei ihm sind Person, politische Position und Beruf zu einer Einheit verschmolzen.
  • Die Flagge der Nato

    Die Allied Mobile Force : Militärisch schwach, medial stark

    Schwerpunkt der Nato-Strategie war von den späten 1950er Jahren an die Vorneverteidigung in Deutschland. Dabei stand außer Frage, dass bei einem sowjetischen Großangriff rein konventionelle Kräfte zur Verteidigung nicht ausreichen würden.
  • Helmut Schmidt segelt auf dem Brahmsee

    Helmut Schmidt : Ein Soldatenpolitiker?

    Martin Rupps rechnet mit Helmut Schmidt und seiner Generation ab. So höhnt er, im „Raumschiff Bonn“ lebe ein „Männerbund von Flegeln zusammen, die sich im Bundestag für die Fernsehkameras und fürs Protokoll keilen, aber hinterher gemeinsam saufen und gemeinsam über ihre Ehebrüche schweigen“.
  • Schaufenster in London, anlässlich des 50. Jahrestages der Beerdigung von Winston Churchill, am 30. Januar 2015

    Churchill und die Schweiz : Königsblau für Sir Winston

    Sir Winston Churchill hielt sich vom 23. August bis zum 20. September 1946 in der Schweiz auf. Dass der Besuch des britischen Kriegspremiers zustande kam, ging auf eine Initiative von Charles Montag aus Winterthur zurück, der 1915 an der Französischen Riviera Churchill Malunterricht erteilt hatte.
  • Nichts wird unmöglich: Heft 1/1968 „Über die Welt von morgen“

    Zukunftsvorstellungen : Der kühne Wahn vom großen Plan

    Politische Planung versinnbildlichte nach 1945 ein Höchstmaß an Rationalität und Modernität. In der Bundesrepublik konnte eine gewisse Zurückhaltung erst Anfang der sechziger Jahre überwunden werden.
  • Demonstranten halten am 04.06.2015 in München bei einer Demonstration gegen den G7-Gipfel ein Schild mit der Aufschrift „Save Demokratie“.

    Repräsentative Politik : Seid auf der Hut vor zu viel Wut …

    Die Kernthese von Simon Tormey ist, dass das Zeitalter der repräsentativ-demokratischen Politik zu Ende gehe. Man dürfe hoffen, dass an die Stelle dieser Art von Politik etwas Neuartiges treten werde, eine Demokratie, in der die Bürger das politische Handeln selbst übernähmen.
  • Die erste Nummer der „Werkszeitung“

    Boehringer in der NS-Zeit : Vom Zugriff abgeschirmt und gut verdient

    Jetzt hat die Gesellschafterfamilie Boehringer dem Landeshistoriker Kißener ihr Archiv geöffnet und die Erforschung der Unternehmensgeschichte im Nationalsozialismus „finanziell ermöglicht“, ohne dabei je „Einfluss auf deren Ergebnisse auszuüben“.
  • Trauerfeier für Kurt Waldheim am 23.06.2007 in Wien

    Kurt Waldheim : Braune Zeit als Hofburg-Leid

    Nach einem alten Bonner Diplomaten-Bonmot beherrschten die Wiener das Kunststück, aus Beethoven einen Österreicher und aus Hitler einen Deutschen zu machen. Das änderte sich schlagartig durch die Affäre um Kurt Waldheim.
  • Feier anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung Athens am 12. Oktober 2014

    Besatzung Griechenlands : Hitlers Fahne auf der Akropolis

    Eine schlimme Ausbeutungs- und Inflationspolitik mit über 100 000 Hungertoten bereits im ersten Kriegswinter gehört neben den als „Sühnemaßnahmen“ dargestellten Geiselerschießungen zu den Charakteristika der deutschen Okkupation Griechenlands.
  • Udo Di Fabio, am 22. November 2015 in Freiburg

    Westliches Gesellschaftssystem : Alles auch eine Frage der Grenzen

    Mit Udo di Fabio meldet sich kein Unbekannter zu Wort. Ein Verfassungsrichter, der in Karlsruhe alle Stärken, Schwächen, Hoffnungen und Sorgen des Vaterlands und der Partner in Europa studieren konnte, bringt genauso viel Überblick und Erfahrung mit wie ein Spitzenpolitiker.
  • aufgenommen am 23. Juni 2014 in Mosul, Irak

    Extremistengruppen : Zur Zukunft des Terrors

    Peter R. Neumann will keine Panik erzeugen, erwartet aber, dass auf dem „Nebenschauplatz“ Europa die Bedrohung durch Dschihadisten weiter ansteigen wird.
  • Reinhard Gehlen, aufgenommen im Jahr 1943 als Oberst der Deutschen Wehrmacht

    Gehlens Spion „Klatt“ : Der Glaube versetzt Zwerge . . .

    Reinhard Gehlen, Chef der Abteilung Fremde Heere Ost (FHO), als vermeintlich bester Kenner der Roten Armee später Schöpfer und erster Präsident des Bundesnachrichtendienstes, vertraute nach anfänglichem Zögern den „Max“- Meldungen.
  • Europäisches Parlament in Straßburg

    EU-Parlament : Im Dickicht der Ebenen

    Mehr als nur ein Debattenforum wie in den 1970er und 1980er Jahren hat sich das Europäische Parlament neben der Kommission und dem Rat fest im EU-Institutionsgefüge etabliert - und zwar als entscheidender Mitgestalter. Es repräsentiert einen supranationalen Parlamentarismus.