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Einsatz in Syrien : Kampf für Flüchtlinge

Wer hässliche Bilder an den nationalen oder an den europäischen Außengrenzen vermeiden will, der muss vorsorgen. Auch mit deutschen Soldaten.

Lucke und de Maizière : Hass ist Hass ist Hass

Gibt es guten Hass und schlechten Hass? Bis in rot-grüne Kreise hinein scheint man das zu glauben. Mit Ergebnissen, die in Hamburg, Berlin, Bremen oder Göttingen zu besichtigen sind.

Landwirtschaft : Bauern müssen leben können

Der Bauer muss leben können – trotz Regeldickichts und Bürgern, die den nötigen Preis nicht zu zahlen bereit sind. Es geht nicht um Folklore, sondern um Gesundheit und Überleben aller.

AKKs Schutzzonen-Vorstoß : Befreiungsschlag oder Sargnagel

Kramp-Karrenbauers Vorstoß zur Errichtung einer Schutzzone in Syrien entspricht der Forderung, Deutschland solle mehr Verantwortung in der Weltpolitik übernehmen. Doch schon der Außenminister zieht das Verspotten vor.

Unruhen in Chile : Das Elend der Armut

Die Lage in Chile ist dramatisch. Die Proteste entzünden sich an der gewaltigen sozialen Ungleichheit. Kehrt nun der linke Populismus zurück, der die Massen mit Staatsgeld ruhigstellt?

Fridays for Future : Generation Greta

In der Klimadebatte sollten Jugendliche und Erwachsene aufhören, sich gegenseitig mit Arroganz zu begegnen. Das gilt auch für Eltern, die ihre demonstrierenden Kinder loben.

Ort für den G-7-Gipel : Trumps Rückzieher

Trump hat eine 180-Grad-Wende vollzogen. Es scheint ihm zu dämmern, dass er es sich nicht immer weiter mit den Republikanern verderben darf, die über sein Impeachment entscheiden.

Debatte beim Parteitag : Die Frauenfrage der CSU

Auf dem CSU-Parteitag wurde heftig über die Frauenquote diskutiert. In der Debatte spiegelte sich auch die Verunsicherung darüber, was die CSU im Zangengriff von Grünen und AfD noch sein könnte.

Parlamentswahl : Grüne Schweiz

Da namentlich die Grünen weit links stehen, wird nach ihrem Zugewinn von einem „Linksrutsch“ in der Schweizer Politik die Rede sein. Doch den wird es allenfalls in homöopathischen Dosen geben.
„For the record“ heißen David Camerons Memoiren.

David Camerons Memoiren : Das (un)vermeidbare Referendum

Unter David Cameron fand 2016 das schicksalhafte EU-Referendum statt. In seinen Memoiren „For the Record“ übt der ehemalige Premierminister nun Selbstkritik und beurteilt die Rolle Boris Johnsons im Ringen um den Brexit.

Wahl-O-Mat : Wahl in Thüringen

Thüringen wählt am 27. Oktober einen neuen Landtag. Vergleichen Sie die Antworten der Parteien mit Ihren Standpunkten. Welche Partei trifft mit ihren Positionen bei Ihnen auf Zustimmung?

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  • Ein bemalter Trabant am 15. November 2015 vor einer Nachbildung der Berliner Mauer

    Innerdeutsches Kulturabkommen : Honeckers Mauerbaustein

    Die deutsch-deutschen Verhandlungen über kulturelle Zusammenarbeit, im November 1973 aufgenommen, waren von Anfang an schwierig und gerieten - ohne bis dahin wirklich substantiell zu werden - sehr bald in eine Sackgasse.
  • Argentinische Nationalflagge

    Lateinamerika im Weltkrieg : Ende der Europa-Bewunderung

    Auch wenn die Staaten Lateinamerikas wie der große Nachbar im Norden, die Vereinigten Staaten, lange Zeit ihre Neutralität wahrten, bedeutete dies nicht, dass sie von 1914 an vom Krieg in Europa verschont blieben.
  • Chefredakteur der „Freiheit“: Horst Sindermann 1950 in Halle

    Horst Sindermann : Martyrium und Machtmissbrauch

    Für die Berliner Mauer prägte der SED-Funktionär Horst Sindermann 1961 das absurde Schlagwort vom „antifaschistischen Schutzwall“. Selbst in seinen unvollendeten Memoiren aus dem Jahr 1990 hielt er den Begriff noch „für richtig“.
  • Ein Faksimile des Tagebuchs von Anne Frank, aufgenommen am 11.06.2009 im Anne-Frank-Museum in Amsterdam.

    Anne Frank : Überlieferung und Deutung

    Bei der Verhaftung im August 1944 hatten die Deutschen die Tagebücher von Anne Frank und weitere Schriftstücke übersehen oder nicht gefunden. Inzwischen sind weltweit mehr als 20 Millionen Exemplare der Tagebücher verkauft worden, ihre Geschichte ist Bestandteil vieler Lehrpläne.
  • Die Nacht nie vor dem Morgen loben: Sonnenaufgang am 20. Januar 2015

    Amerikanische Präsidenten : Mit Omas Nachthemd im Weißen Haus

    Wie sehr greifen Präsidenten der Vereinigten Staaten zum Mittel der Täuschung (deceit), wenn sie die Nation in einen Krieg führen wollen - in der erklärten Absicht, diesen Krieg auch zu gewinnen? Das ist aus der Sicht von John M. Schuessler nicht grundsätzlich zu verurteilen.
  • Die sowjetische Flagge wird am 02. Mai 1945 auf dem Berliner Reichstag gehisst.

    Erinnerungskultur : Der Onkel Joe wäre wohl froh . . .

    Zu den verdrängten Opfern in Russland gehörten auch Zivilisten, die als Gefangene und Zwangsarbeiter in die Hände der Deutschen geraten waren und deswegen als Verräter galten. Nach ihrer Rückkehr in die Sowjetunion wurden sie für den begangenen „Verrat“ meist in den GULag verschleppt.
  • Reproduktion der geprägten Krone auf dem Buchdeckel des Buches „Gothaisches Genealogisches Handbuch-Deutsches Adelsarchiv“, fotografiert am 17.09.15 in Frankfurt.

    Adelige im Zentrum : Blaue Brücken, schwarze Rücken

    Im Reichstag der Bismarckzeit agierten die adeligen Politiker in der Zentrumsfraktion als „hochkonservative Idealisten“ - nicht im Sinne von Gegnern des Nationalstaats, vielmehr als dessen Verteidiger, sofern er zu konservieren schien, was sie als gottgegebene, an der Tradition orientierte Rechtsordnung erachteten.
  • Köln im Mai / Juni 1943: Bergung von letztem Hab und Gut

    Zweiter Weltkrieg : Familiärer Patriotismus?

    Nicholas Stargardt will, wie er schreibt, „die subjektiven Dimensionen der Gesellschaftsgeschichte anhand zeitgenössischer Dokumente erforschen, um herauszufinden, wie Menschen Ereignisse beurteilten und verstanden, während diese geschahen und noch bevor sie deren Ausgang kannten“.
  • Produktion einer Fahne der Europäischen Union am 29. September 2015 in Kamenz, Sachsen

    EU-Staatswerdung : Auf mehr Vertrauen Europa bauen

    Peter Graf Kielmansegg behandelt zentrale Fragen der europäischen Einigung: Lässt sich die EU demokratisch verfassen? Welche Auswirkungen hat die Euro-Krise? Braucht Europa Grenzen?
  • Der Kreml bei Nacht am 26. Mai 2013

    Stalin-Note von 1952 : Noch hinterher darauf reinfallen

    Gerhard Wettig widmet sich der historiographischen Kontroverse um die Stalin-Note vom März 1952. Für ihn war die Stalin-Note nur eine Drohung an die Adresse Ost-Berlins, dass sich Moskau jederzeit mit den Westmächten auf ein Ende der deutschen Teilung verständigen und dabei die DDR opfern könnte.
  • Beginn der Sendung „Der schwarze Kanal“ mit Karl-Eduard von Schnitzler.

    Europa-Vorstellungen : Erosion des Deutungsmonopols

    Den von der KSZE angestoßenen Debatten um Europa und dessen Rolle in der prekären Sicherheitsarchitektur des Kalten Krieges geht Christian Domnitz am Beispiel Polens, der ČSSR und der DDR zwischen 1975 und 1989/90 vergleichend nach.
  • Rettungswesten am Strand von Lesbos am 2. November 2015

    Flüchtlinge in Deutschland : Ohne Realismus schafft man gar nichts

    Schon das geltende Recht ist zwischen Grundgesetz und Asylgesetz, der Genfer Flüchtlingskonvention und ihrer Qualifikationsrichtlinie mit ihren unterschiedlichen Kriterien für Schutzwürdigkeit, dem Schengener Abkommen und dem Dublin-Verfahren extrem verwirrend.
  • Ein Exemplar der Originalausgabe „Mein Kampf“

    „Mein Kampf“ : Hitlers Leser und Zitierer

    Der Bonner Mediziner und Psychologe Walther Poppelreuter hielt im Wintersemester 1932/33 eine mehrwöchige Vorlesung über „Mein Kampf“. 1934 entstand daraus eine Studie über die „politische Psychologie“ Hitlers.
  • Zelte auf dem Gelände der Erstaufnahme in Doberlug-Kirchhain im November 2015

    Krieg und Gewalt : Bedrohung der Wohlstandszone

    Für viele unerwartet ist der Traum vom „ewigen Frieden“ in Europa durch eine schnelle Folge von Krisen an der europäischen Peripherie abgelöst worden, deren Auswirkungen noch nicht abzusehen sind.
  • Oswald Pohl und Richard Baer (rechts) 1944 im KZ Auschwitz

    Massenmord im KZ-System : Die Opfer bleiben fast unsichtbar

    Die oft verbreitete Meinung, gegen Ende des Krieges habe Chaos in einem kollabierenden KZ-System geherrscht, kann Stefan Hördler faktenreich widerlegen. Er geht sogar einen Schritt weiter und betont die ununterbrochene Kontrolle der SS, der es gelang, das KZ-System grundlegend neu zu ordnen.
  • Stolpersteine auf dem Königsplatz in München am 9. Juni 2015

    Juden in der Illegalität : „U-Boote“ in München

    Als die nationalsozialistischen Machthaber 1941 ein Auswanderungsverbot erließen, flohen mindestens 10 000 jüdische Menschen in die Illegalität. Susanne Schrafstetter beschreibt zahlreiche Einzelschicksale der Untergetauchten in München und Erfahrungsberichte ihrer Helfer.
  • Im Sachverzeichnis des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist die Pressefreiheit aufgeführt.

    Zensur im Sowjetreich : Gralshüter

    Der 1922 gegründete bolschewistische Zensurapparat Glawlit war bis in die zweite Hälfte der achtziger Jahre Hüter der leninistischen Ideologie und Stütze der Machtposition der KPdSU. Glawlit fürchtete weniger den Klassenfeind als die eigene, „durch Schlendrian und Inkonsequenz determinierte Arbeitsweise“.