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Kommentar zu Macron : Klotz am Bein

Macron muss sich sputen, das Vertrauen der Franzosen zurückzugewinnen. Nur mit Geldgeschenken geht das nicht.

Brexit-Kommentar : Noch zu retten?

Im Moment gibt es nicht viel Anlass, optimistisch zu sein. Dennoch muss alles unternommen werden, um das ganz große Brexit-Chaos abzuwenden.

Klartext-Kommentar : Klare Sprache

Ob Brexit, „Gelbwesten“-Proteste oder UN-Migrationspakt: Politiker müssen eine klarere Sprache finden. Und auch die Bürger müssen sich etwas eingestehen.

Brexit-Kommentar : Chaos in London

Premierministerin May verschiebt die Brexit-Abstimmung und will stattdessen in Brüssel nachverhandeln. Mit viel Entgegenkommen wird sie nicht rechnen können.

Kommentar zur Europawahl : Die Chance der SPD

Die Europawahl ist der erste Test für die SPD, wie ihr der Machtwechsel an der Spitze der CDU bekommt. Darin liegt für sie eine Chance.

Kommentar zu Kelly-Entlassung : Er lässt sich nicht einhegen

Trumps Stabschef John Kelly verlässt das Weiße Haus Ende des Jahres. Doch auch sein Nachfolger wird darunter leiden, dass der amerikanische Präsident ist, wie er ist – und dass er auf seine Art um seine Wiederwahl kämpft.

FAZ Plus Artikel: Gelbwesten-Kommentar : Was Macron fehlt

Die Gewalttaten, die besonders Paris erlebt, sind durch nichts zu rechtfertigen. Aber es ist höchste Zeit, dass sich Macron auf das Erfolgsrezept seiner politischen Anfänge zurückbesinnt.
Wenn wir noch die „Bismarck“ hätten!

Fraktur : Mutti to the front!

Uns bleibt nur das Vermitteln. Wen wollten wir auch mit unseren Bonsai-Kähnen beeindrucken?

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  • Störche auf einem Schornstein in Isny hinter einer Deutschlandfahne

    German Power : Geoökonomischer Halbhegemon?

    Nach Hans Kundnanis Ansicht hätte Deutschland gut daran getan, in der Euro-Krise „ein umfassendes Geschäft mit dem übrigen Europa abzuschließen: volle Schuldenhaftung im Gegenzug für die politische Union“.
  • Requisit der Filmstudios in Potsdam-Babelsberg aus dem Film „Bridge of Spies - Der Unterhändler“

    Kabarett in der DDR : Spaßbremse

    Das „Pfeffermühle“-Programm zum 30. Jahrestag der DDR-Gründung wurde wegen eines lobenden F.A.Z.-Artikels im März 1979 abgesetzt. Erich Honecker griff ein und verlangte, dass sein Name künftig nicht mehr in Kabarettprogrammen genannt werden solle.
  • Verabschiedung durch den Generalinspekteur der Bundeswehr General Naumann

    Militärattaché-Dienst : Seoul, Prag

    Militärattachés haben die Aufgabe, aus offenen Informationsquellen über die sicherheits- und militärpolitische Lage des Gastlandes zu berichten, den Botschafter zu beraten und bilaterale Kontakte zu fördern. Einer von ihnen war Adolf Brüggemann, der in Seoul und Prag akkreditiert war.
  • Dieser Demonstrant engagiert sich im April 1989 in München für den Schutz der Ozonschicht

    Umweltgeschichte : Wenn Deutschlands Blüten blühen

    Methodisch an dem Soziologen Pierre Bourdieu orientiert, identifiziert Franz Uekötter „drei Handlungsfelder des Ökologischen“, die er chronologisch abarbeitet: das Feld der staatlichen und kommunalen Politik, das Feld der Zivilgesellschaft und das Feld der Lebenswelt.
  • Verteidigungsminister Franz Josef Strauß im Gespräch mit Bundeskanzler Konrad Adenauer am 9. November 1962 im Deutschen Bundestag in Bonn

    Konrad Adenauer : Des Kanzlers Wertehimmel

    Konrad Adenauer selbst hat keine geschlossene Darstellung der ihn leitenden Ideenwelt hinterlassen, so dass die Autoren Dorothea und Wolfgang Koch sie aus Briefen, Reden, seinen Memoiren und aus der Adenauer-Literatur mit akribischem Fleiß rekonstruieren.
  • Kriegsgräber aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Ehrenfriedhof Eversberg in Meschede

    Kriegsschuld 1914 : Der Wald rächt sich . . .

    Die innenpolitischen Motive außenpolitischen Handelns in der Juli-Krise, die für das Deutsche Reich seit Fritz Fischer zu Recht in die Betrachtung einbezogen werden, wurden für die anderen Großmächte lange Zeit ausgeblendet. Neuere Studien haben damit begonnen, diese Leerstellen zu füllen.
  • Blick durchs Schlüsselloch einer Tür in München im Juli 2014

    Deutsche Geheimdienste : Ohne Disziplin gegen Ostberlin

    Für die Aufarbeitung ihrer Geschichte haben die deutschen Dienste längst Historikerkommissionen eingesetzt. Unabhängig davon entstand der von Helmut Müller-Enbergs und Armin Wagner betreute Band mit zehn Porträts von Spionen, Nachrichtenhändlern und Propagandafachleuten aus der „zweiten Reihe“.
  • Hans von Dohnanyi : Dem Nazi-Drachen entgegentreten

    Schon früh hatte Hans von Dohnanyi Kontakt zu Kreisen des Widerstands gefunden, darunter oppositionelle Juristen und Militärs wie Generalstabschef Ludwig Beck und Heeres-Oberbefehlshaber Werner von Fritsch, der ihn mit Admiral Canaris und Oberst Hans Oster bekannt machte.
  • Jahrhundertköpfe im Puppentheater Halle

    Nichtangriffspakt August 1939 : Die Schuld der Westmächte?

    Das Paradox, dass die Sowjetunion sich gegen einen Krieg schützen wollte und ihrerseits einen Krieg gegen Ostpolen, Finnland und die baltischen Staaten begann, wird von Christoph Koch als „Defensivmaßnahmen eines Staates, der sich allein auf seine eigenen Kräfte zurückgeworfen sieht“ erklärt.
  • Henry Kissinger : Harvard-Professor mit Speisekarte

    Am 5. November 1968 gewann Richard Nixon die Wahl, drei Wochen später bot er Henry Kissinger offiziell das Amt des Nationalen Sicherheitsberaters an, das dieser sogleich in eine persönliche Machtzentrale umwandelte. Von hier aus steuerte und verlängerte er vor allem den Krieg in Vietnam.
  • Massengewalt : Alles nur eine Frage der Situation?

    Die Wirkungsmächtigkeit der Situation für das menschliche Handeln ist als Argument nicht neu. Aber keiner hat es vor Jörg Baberowski wohl so prononciert und so gelungen auf den Punkt gebracht.
  • Opportunismus : Maßhalten!

    Für die einen sind Opportunisten prinzipienlose Anpasser, die nur den eigenen Vorteil suchen, für die anderen sind sie findige Meister im Ergreifen von Chancen. Dieser Zweideutigkeit spürt Jonas Helbig in seiner glänzenden Studie nach.
  • Tim Guldimann : Querdenker

    Was das Verhältnis der Schweiz zur EU betrifft, so gehört der frühere Botschafter Tim Guldimann zur schwindenden Zahl der Beitrittsbefürworter, hält jedoch einen solchen Schritt aktuell nicht für möglich.
  • Eine Laterne mit SPD-Logo am 09. August 2013 bei einer Wahlkampfveranstaltung der SPD in Neuenfelde im Süden von Hamburg

    SPD und NS-Vergangenheit : Diskretion und Pragmatismus

    Vergangenheitspolitischen Streit versuchte die SPD auf dem Weg in die Mitte eher zu vermeiden. Auch unter Willy Brandt, der wegen seiner Emigration nach Norwegen zur Zeit des „Dritten Reiches“ in den 1950er und 1960er Jahren noch attackiert wurde, blieb ein Versöhnungsnarrativ vorherrschend.
  • Büste von Mao Tse-tung

    Chinas Kulturrevolution : Schmutziges Spiel um Macht

    Im Unterschied zu anderen Katastrophen hat sich die Kulturrevolution in China nicht nur auf das einfache Volk verheerend ausgewirkt. Das wilde Jahrzehnt hat eine ganze Funktionärsgeneration traumatisiert. In Erinnerung geblieben ist ein ziemlich beispielloses Chaos.
  • Als die Grenzer schießen sollten: Ausbildung in Halberstadt im Mai 1968

    „Antifaschistischer Schutzwall“ : Bewachte Bewacher der DDR

    Die an der Grenze stationierten Soldaten sollten nach Ansicht der SED durch das Hervorkehren eines „unverrückbaren Klassenstandpunkts“ den Charakter einer Elitetruppe haben. In der Realität war davon so gut wie nichts zu spüren.
  • Benito Mussolini galt als sportlicher Diktator

    Benito Mussolini : Glaube statt Verstand

    Mussolini scheiterte am Krieg, weil die Nation überfordert, aber auch wehrtechnisch nicht vorbereitet war. Das bürgerliche Italien hatte vor dem Ersten Weltkrieg mehr Geld ins Militär gesteckt als das faschistische Italien unter Mussolini.
  • Knut Hamsun bei der Ankunft auf dem Flughafen Fornebu am 28. Juni 1943

    Hamsun und Hitler : Besuch auf dem Obersalzberg

    Der norwegische Nobelpreisträger Knut Hamsun veröffentlichte noch am 7. Mai 1945 einen Nachruf auf Hitler: Der Diktator sei „ein Verkünder des Evangeliums vom Recht aller Nationen“ gewesen: „Wir, seine treuen Anhänger, verneigen uns nun angesichts seines Todes.“
  • Wasserfontänen vor dem Bundeskanzleramt am 9. August 2006

    Operatives Regieren : Kleine Lage ohne Frage?

    Der frühere Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt Klaus König betont, dass der innere Beraterkreis Helmut Kohls, das sogenannte „Küchenkabinett“ mit etwa sechs Persönlichkeiten seines Vertrauens, sich allenfalls nur symbolisch mit Sachpolitik befasst habe.