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Politiker-Dynastie : Die Bushs

Mit George W. Bush kommt zieht wieder ein Gouverneur aus der Provinz ins Weiße Haus. Doch im Unterschied zu Bill Clinton und Jimmy Carter kommt der Texaner aus einer Familie, die schon in der dritten Generation in Washington präsent ist.

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          Amerika hat keinen Adel. Die USA wurden als gesellschaftliches Gegenbild zum aristokratischen Europa gegründet. Schon immer aber haben bürgerliche Dynastien, die sich nach wirtschaftlichem Erfolg im öffentlichen Leben verdient gemacht haben, diese Lücke gefüllt.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Am bekanntesten sind die Kennedys aus Massachuchetts, die in den vergangenen fünf Jahrzehnten mit Repräsentanten sowie je einem Senator, Minister und Präsidenten in Washington vertreten waren. An sie reichen nur die Bushs aus Texas heran.

          Vom Großvater...

          Schon der Großvater des künftigen Präsidenten, Prescott Bush, war Senator in Washington. Er vertrat den Bundesstaat Connecticut in D.C. Erst seinen Sohn George Herbert Walker Bush zog es nach Texas, wo er in der Ölindustrie reich wurde.

          ...zum Vater...

          Er war zwei Amtszeiten Repräsentant im Abgeordnetenhaus von Texas. Später folgten hohe Posten in der Administration: Bush war Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen, Ständiger Vertreter in China und Direktor der CIA.

          1980 wurde er an der Seite von Ronald Reagan zum Vize-Präsidenten gewählt. 1988 folgte die Präsidentschaft. Dass 1992 seine Wiederwahl misslang, lag vor allem am Erfolg des dritten Kandidaten, Ross Perot.

          ...bis zum Bruder

          In der dritten Generation ist neben George W. auch dessen Bruder Jeb in die Politik gegangen. Er ist Gouverneur des Bundesstaates Florida, eben jenes Staates, der bei den Präsidentschaftswahlen 2000 den Ausschlag gab.

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