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FAZ Plus Artikel Pflicht zum Gegenschlag : Gemeinsam gegen Clans

Razzia gegen Clankriminalität in einer Shisha-Bar in Bochum im Januar 2019 Bild: dpa

Wie kann es sein, dass die Ermittler zugeben müssen, dass die Regeln mafiöser Gruppen offenbar über dem Gesetz stehen? Höchste Zeit, dass ein anderes Zeichen gesetzt wird.

          Aus dem schneidigen Auftritt des nordrhein-westfälischen Innenministers spricht auch das schlechte Gewissen: Denn wie kann es sein, dass die Ermittler zugeben müssen, dass die Regeln krimineller Clans offenbar über dem Gesetz stehen? Das erste Lagebild hierzu kommt spät. Gut, dass Düsseldorf vorangeht. Auf der anderen Seite ist es auch kein Zufall, dass einige Länder und Städte staatsfeindliche Strukturen aufweisen – und andere nicht. Das liegt auch an der Zusammensetzung der Bevölkerung, aber auch daran, dass manche Behörden eher dulden und wegsehen, andere aber eingreifen.

          Und zum Eingreifen ist der Rechtsstaat verpflichtet, wenn Straftaten begangen werden. Der Begriff der Clan-Kriminalität (manchmal wird auch von Großfamilien berichtet) ist eher verharmlosend. Es handelt sich um mafiöse Gruppen, die vor Mord und Totschlag nicht zurückschrecken und teils untereinander verfeindet sind. Schaut man auf die geringe Zahl der „Familien“ und die mit ihnen in Verbindung gebrachten Tausenden von Straftaten, so wird die Herausforderung für den Rechtsstaat deutlich.

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          Reinhard Müller

          Verantwortlicher Redakteur für „Zeitgeschehen“, „Staat und Recht“ sowie Frankfurter Allgemeine Einspruch.

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