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Dresdner Oberbürgermeisterwahl : Pegida-Kandidatin Festerling zieht sich zurück

  • Aktualisiert am

Will jetzt eine „dicke Kröte“ schlucken: Pegida-Kandidatin Tatjana Festerling Bild: dpa

Bei der Oberbürgermeister-Wahl in Dresden holte Tatjana Festerling aus dem Stand fast zehn Prozent der Stimmen. Im zweiten Durchgang tritt die Pegida-Kandidatin nun nicht mehr an - und empfiehlt stattdessen einen ihrer Gegner. 

          Die Pegida-Vertreterin Tatjana Festerling zieht sich aus dem Rennen um das Oberbürgermeisteramt in Dresden zurück und ruft zur Unterstützung des amtierenden Bürgermeisters Dirk Hilbert (FDP) auf. Pegida sei Teil des konservativ-bürgerlichen Lagers und müsse deshalb Opfer bringen, um Rot-Rot-Grün in Dresden zu verhindern, sagte Festerling am Montag bei einer Kundgebung der islamkritischen Bewegung.

          Dabei müsse man auch eine „dicke Kröte“ schlucken, sagte sie. Festerling forderte die Pegida-Anhänger auf, im zweiten Wahlgang am 5. Juli für Hilbert zu stimmen. Er war als unabhängiger Kandidat angetreten und will ein bürgerliches Bündnis eingehen. Sie selbst werde im zweiten Wahlgang nicht mehr antreten, sagte Festerling.

          Im ersten Wahlgang war Hilbert am Sonntag mit 31,7 Prozent nur der rot-rot-grünen Kandidatin Eva-Maria Stange (SPD) unterlegen. Die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst bekam genau 36 Prozent. Festerling erreichte 9,6 Prozent der Stimmen.

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