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Parteien : Glos nennt Fischer „ehemaligen Terroristen“

  • Aktualisiert am

Grüne schimpfen Glos einen „politischen Trunkenbold” Bild: dpa/dpaweb

CSU-Landesgruppenchef Glos hat mit scharfen Worten Gedankenspiele über Schwarz-Grün zurückgewiesen. In Bezug auf die Bundesminister Trittin und Fischer sprach er von „Öko-Stalinisten“ und „ehemaligen Terroristen“.

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          Der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Michael Glos, hat mit ungewöhnlich heftigen Angriffen auf grüne Bundesminister Gedankenspiele über schwarz-grüne Koalitionen zurückgewiesen.

          Solange es „Öko-Stalinisten und ehemalige Terroristen wie Umweltminister Jürgen Trittin und Außenminister Joschka Fischer gebe“, mache dies keinen Sinn, sagte Glos am Dienstag in Berlin.

          „Politischer Trunkenbold“

          Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katrin Göring- Eckardt, forderte Glos auf, sich umgehend bei den beiden zu entschuldigen. „Auch für einen politischen Trunkenbold gibt es Grenzen“, sagte sie.

          Die Grünen-Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke sagte, Glos beweise mit seinen Äußerungen, „daß die Union weder inhaltlich noch in ihrem politischen Stil in der gesellschaftlichen Realität angekommen ist“. Beleidigungen dieser Art seien der politischen Debatte unwürdig: „Ich empfehle Herrn Glos daher dringend eine Fortbildung in Sachen "Demokratische Kultur für Anfänger".“

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