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Papst Franziskus : Ein neuer Ton gegenüber dem Islam

Papst Franziskus und Großimam Ahmad Mohammad al-Tayyeb umarmen sich bei einem Treffen im Oktober 2018. Bild: NOTIMEX/dpa

Beziehungen zur islamischen Welt haben einen festen Platz auf der päpstlichen Agenda. Doch so weit wie Papst Franziskus ging noch keiner: Er betet nicht nur in einer Moschee, sondern bereist bald zum siebten Mal ein islamisches Land.

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          Kurz vor Beginn seiner Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate hat Papst Franziskus ein ambitioniertes Ziel formuliert: Er wolle mit diesem Besuch „eine neue Seite in der Geschichte der Beziehungen zwischen den Religionen“ schreiben, sagte er in einer an seine muslimischen Gastgeber adressierten Videobotschaft. Er wolle bekräftigen, dass „wir Brüder sind, obwohl wir verschieden sind“.

          Thomas Jansen

          Redakteur in der Politik.

          Spätestens seit der Marokko-Reise von Johannes Paul II. 1985, als dieser in Casablanca vor 80.000 muslimischen Jugendlichen zum gemeinsamen Einsatz für eine friedlichere und gerechtere Welt aufrief, ist der Dialog mit dem Islam fester Bestandteil der päpstlichen Agenda.

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