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Nach Angriff auf Schule : Pakistan richtet Taliban hin

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Ein ausgebrannter Raum der Schule, einen Tag nach dem Angriff der Taliban, der sich jetzt jährt. Bild: AFP

Vor einem knappen Jahr hatten pakistanische Taliban 150 Kinder erschossen. Jetzt wurden vier Beteiligte des blutigen Angriffs auf eine Schule hingerichtet.

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          Knapp ein Jahr nach dem Taliban-Angriff auf eine Schule in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar haben die

          Behörden erstmals Tatbeteiligte hingerichtet. Vier Verurteilte seien am Mittwochmorgen in einem Gefängnis in Kohat nahe Peshawar gehängt worden, hieß es aus Sicherheitskreisen. Ihre Gnadengesuche waren im vergangenen Monat erfolglos geblieben.

          Armeechef Raheel Sharif hatte die Todesurteile am vergangenen Montag unterzeichnet. Insgesamt haben Militärrichter sechs Extremisten zum Tod verurteilt, die die Angreifer bei dem Massaker an der Schule unterstützt haben sollen.

          Bei dem Angriff der pakistanischen Taliban auf die von der Armee betriebene Schule am 16. Dezember vergangenen Jahres waren mehr als 150 Menschen getötet worden, die meisten davon Kinder. Auch die sieben Angreifer kamen ums Leben. Als Reaktion auf das Massaker hatte die Regierung kurz darauf ein Moratorium auf die Todesstrafe aufgehoben. Bis Mitte vergangenen Monats richteten die Behörden trotz internationaler Proteste 311 Menschen hin. Die meisten waren wegen Mordes verurteilt, nicht wegen Terrorismus.

          Der Anschlag der Taliban hatte Pakistan aufgerüttelt und eine krasse Wende in der Sicherheitspolitik des Landes ausgelöst. Das Militär begann massive Offensiven gegen islamistische Extremisten.

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