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Pakistan : Luftwaffe tötet Planer des Flughafen-Überfalls

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Anfang Juni war der Jinnah International Airport in Karachi Ziel eines Terroranschlags Bild: AP

Wieder hat die pakistanische Luftwaffe Verstecke islamistischer Aufständischer bombardiert. Dabei soll es 80 Tote gegeben haben. Unter ihnen ist angeblich einer der Planer des Angriffs auf den Flughafen von Karachi.

          Eine Woche nach dem Anschlag auf den Flughafen im pakistanischen Karachi hat die Armee einen Mitplaner des Angriffs getötet. Der Extremist sei bei einer Bombardierung von Verstecken der Islamisten durch die Luftwaffe ums Leben gekommen, teilten Sicherheitsbehörden am Sonntag mit.

          Bei den Luftschlägen nahe der Grenze zu Afghanistan seien etwa 80 Aufständische getötet worden; die meisten von ihnen waren Usbeken. Auch ein Munitionslager sei zerstört worden. Es war die zweite Bombardierung von Schlupfwinkeln islamistischer Kämpfer im Nordwesten des Landes innerhalb einer Woche.

          Die pakistanische Regierung macht Kämpfer der Islamischen Bewegung Usbekistans (UMI) für einen Anschlag auf den Flughafen von Karachi mitverantwortlich, bei dem am Pfingstsonntag etwa 40 Menschen getötet wurden. Daraufhin hatte die Luftwaffe schon am Dienstag bei Angriffen im Grenzgebiet 25 mutmaßliche Extremisten getötet.

          Kämpfer der IMU haben sich in Pakistan festgesetzt seit sie im Jahr 2001 nach der internationalen Intervention aus Afghanistan vertrieben worden waren.

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