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OSZE : Wahlbeobachter nach Amerika

Michael Georg Link (FDP) hat bedauert, dass sein Team am 3. November in 18 der 50 US-Bundesstaaten nicht vor Ort arbeiten darf. Bild: dpa

Die amerikanischen Präsidentenwahl wird von internationalen Beobachtern begleitet. Sie berichten, dass rund zehn Millionen Amerikanern das Wahlrecht ganz oder teilweise verwehrt sei und von weiteren Herausforderungen.

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          Acht deutsche Bundestagsabgeordnete sind am Freitag zur Beobachtung der amerikanischen Präsidentenwahl nach Washington gereist. Die Gruppe wird vom früheren Staatsminister im Auswärtigen Amt Michael Georg Link (FDP) geleitet, der nach seiner Zeit im Auswärtigen Amt in Warschau jene OSZE-Unterorganisation namens ODIHR leitete, welche die Wahlbeobachtungs-Missionen in allen OSZE-Staaten organisiert.

          Johannes Leithäuser
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Link sagte, es sei bedauerlich, dass in 18 Bundesstaaten Amerikas nach dem dort geltenden Wahlrecht internationale Beobachter am Wahltag nicht in den Wahllokalen präsent sein dürften. Das gelte unter anderem für Florida, einen jener „swing-states“, denen eine wahlentscheidende Bedeutung zugemessen wird.

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