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Bundeskanzler Kurz im Gespräch : „Diese Politik beendet das Ertrinken“

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz nach einem Kabinettstreffen in Wien. Bild: Reuters

Österreichs Bundeskanzler erklärt im F.A.S.-Gespräch, warum die Rettung im Mittelmeer nicht verbunden sein darf mit einem Ticket nach Mitteleuropa und was er gegen den Zug vieler Migranten nach Europa unternehmen will.

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          Sie wollen in Ihrer Zeit als EU-Ratspräsident das Problem der illegalen Migration nach Europa angehen. Politisch hat sich seit Juli kaum etwas getan. Erleiden Sie gerade Schiffbruch mit Ihrem großem Thema, Herr Bundeskanzler?

          Stephan Löwenstein
          Politischer Korrespondent mit Sitz in Wien.
          Thomas Gutschker
          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Ich sehe eine massive Bewegung in die richtige Richtung. Eine Trendwende war der Juni-Rat in Brüssel, wo sich alle Staats- und Regierungschefs darauf verständigt haben, den Fokus auf die Außengrenze und die Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern zu legen. Dadurch haben wir den jahrelangen Streit über verpflichtende Verteilungsquoten beendet.

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