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NSU-Prozess : Wie kam die Ceska nach Deutschland?

  • Aktualisiert am

Weiter im Prozess: die Angeklagte Beate Zschäpe am vergangenen Dienstag vor dem Oberlandesgericht in München Bild: dpa

Die Herkunft der Mordwaffe, mit der der NSU mutmaßlich neun Personen erschoss, ist noch immer ungeklärt. Heute soll eine frühere Freundin des verdächtigten Schweizer Waffenhändlers abermals aussagen.

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          Im Prozess gegen die Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) soll die frühere Freundin eines der mutmaßlichen Waffenbeschaffer am Donnerstag abermals als Zeugin aussagen. Mit der Waffe sollen die Terroristen neun ihrer zehn Opfer erschossen haben. Die Frau war in den neunziger Jahren mit einem Schweizer liiert, der einige Jahre in Apolda  in Thüringen lebte und bis heute mit einem Jugendfreund des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt in Kontakt steht.

          Der Schweizer wird verdächtigt, die Waffe vom Typ Ceska in der Schweiz besorgt und über Mittelsmänner nach Deutschland in die Szene verkauft zu haben. Er behauptete, dass seine ehemalige Freundin mit einem anderen Mann aus Thüringen die Waffe nach Deutschland geschmuggelt habe. Dafür gibt es nach den Ermittlungen der Bundesanwaltschaft allerdings keinen Anhaltspunkt.

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