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NSU-Prozess : Nebenkläger wollen Neonazi-Kontakte prüfen

  • Aktualisiert am

Verhandlung am Montag in München: Beate Zschäpe wird in den Gerichtssaal gebracht. Bild: dpa

Im Münchner NSU-Prozess will die Nebenklage Verbindungen der untergetauchten Terrorgruppe zur Neonazi-Szene in Dortmund und Kassel prüfen. Damit solle bewiesen werden, dass die Angeklagte Zschäpe weiterhin Kontakt zu Rechtsextremen halte, hieß es.

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          Im NSU-Prozess wollen Nebenkläger Verbindungen der Terrorgruppe zur Neonazi-Szene in Dortmund und Kassel prüfen. Es bestünden Anhaltspunkte, dass Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Jahr 2006 auf einem Konzert der rechten Band „Oidoxie“ gewesen seien. Das sagte ein Anwalt der Nebenkläger in einem Beweisantrag, den er am Montag vor dem Oberlandesgericht München gestellt hat.

          Auf dem Konzert hätten die untergetauchten NSU-Mitglieder unter anderem Sebastian S. getroffen, einen Neonazi, der als V-Mann für den Verfassungsschutz tätig war. Sebastian S. habe wiederum Kontakt zu Robin S. gehabt - jenem Neonazi aus Dortmund, dem Beate Zschäpe aus der Untersuchungshaft einen längeren Brief geschrieben hat. Die Nebenklage beantragte, unter anderem Sebastian S. und Robin S. als Zeugen vernehmen zu lassen. „Es wird bewiesen werden, dass Frau Zschäpe nach wie vor Kontakt in die gewalttätige Neonazi-Szene hält.“

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