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Britische Regierung : Nervengift im Fall Skripal war flüssig

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Zwei Polizisten bewachen am 7. März den Zugang zur Anschlagsstelle auf Sergej und Julia Skripal. Bild: AP

Die Wohnung von Sergej Skripal ist offenbar nur einer von mehreren Orten, an denen das Nervengift Nowitschok ausgebracht wurden. Das hat das britische Umweltministerium mitgeteilt.

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          Beim Anschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia ist eine winzige Menge des Nervengifts Nowitschok in flüssiger Form verwendet worden. Die höchste Konzentration wurde am Haus des Opfers entdeckt, wie das britische Umweltministerium am Dienstag im südenglischen Salisbury mitteilte.

          Außerdem seien acht weitere Areale mit Sicherheit oder vermutlich verunreinigt worden. 190 Experten des Militärs werden diese Flächen monatelang akribisch untersuchen und reinigen. Dazu gehören zum Beispiel ein Gebiet um eine Polizeistation und ein Pub, den Sergej  und Julia Skripal besucht hatten.

          Ein Friedhof ist dagegen wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Hier konnten keine Kontaminationen nachgewiesen werden. Auf dem Friedhof sind die Ehefrau und der Sohn von Sergej Skripal beerdigt. Sie war einem Krebsleiden erlegen, der Sohn soll auf einer Russland-Reise an einem plötzlichen Leberversagen gestorben sein.

          Skripal und seine Tochter waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in Salisbury gefunden worden. Die 33-Jährige, die eigentlich in Russland lebt und ihren Vater besucht hatte, wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen und befindet sich an einem sicheren Ort. Ihr Vater wird weiter in der Klinik behandelt. Nach Angaben des Senders Sky News macht er gute Fortschritte bei seiner Genesung.

          London macht Moskau als Drahtzieher der Tat verantwortlich. Der Kreml weist dies strikt zurück. Das Attentat löste eine schwere Krise aus. Zahlreiche Diplomaten wurden gegenseitig ausgewiesen.

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