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Nato-Manöver in der Ukraine : Signal an Moskau

  • -Aktualisiert am

Den Krieg in der Ukraine und Putins Kraftmeiereien kann der Westen nicht einfach hinnehmen. Kleine Manöver sollen der Kreml-Führung zeigen, dass die Freiheit der Ukraine von größtem Interesse ist.

          Natürlich kommt heftige Kritik von der Linkspartei, und die Putin-Versteher werden bald folgen. Denn die Bundeswehr beteiligt sich – wie im vergangenen Jahr – wieder an Manövern in der Ukraine: „Rapid Trident“ für die Landstreitkräfte Mitte Juli und „Sea Breeze“ für die Marine Ende August.

          Beim „Schnellen Dreizack“ werden es jetzt 1800 Soldaten aus 18 Ländern sein, alles unter amerikanischer Führung und um 50 Prozent aufgestockt gegenüber 2014. Die Solidarität im Bündnis steht dabei für Berlin an oberster Stelle, wenn es auch allzu diplomatisch klingt, dass laut amerikanischer Sicht diese „Routineübungen“ in keiner Verbindung zu „tatsächlichen Weltereignissen“ stünden.

          Die Krise in der Ostukraine und die verbalen Kraftmeiereien des russischen Präsidenten kann der Westen nicht einfach hinnehmen, zumal Russland doch schon bei den Vorjahresmanövern, an denen symbolisch drei Soldaten der Bundeswehr teilnahmen, von einer deutschen Provokation sprach! Kleine Manöver sollen der Kreml-Führung eben zeigen, dass im Westen weiterhin großes Interesse an der Freiheit der Ukraine besteht.

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