https://www.faz.net/-gpf-15xqr
 

Nahost-Gespräche : Schlechte Aussichten

  • -Aktualisiert am

Wie dringend eine Erneuerung des nahöstlichen Friedensprozesses wäre, machten in der vorigen Woche die Unruhen auf dem Tempelberg sowie an den heiligen Stätten von Hebron wieder einmal deutlich. Leider stehen die Aussichten schlecht.

          1 Min.

          Im Nahen Osten ist man bescheiden geworden. Dass die Arabische Liga unlängst ihr Placet für indirekte Gespräche der Palästinenser mit Israel unter dem Schirm Washingtons gegeben hat, wird schon als Erfolg gefeiert. Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas lehnt direkte Gespräche ab, solange Israel auf dem Ausbau seiner Siedlungen beharrt.

          Wie dringend eine Erneuerung des nahöstlichen Friedensprozesses wäre, machten in der vorigen Woche die Unruhen auf dem Tempelberg sowie an den heiligen Stätten von Hebron wieder einmal deutlich. Leider wird selbst aus der Anregung der Liga aus Kairo nicht viel werden, denn die Führung der Hamas hat den Palästinenser-Präsidenten schon vor einer Aufnahme von Gesprächen gewarnt. Ja, sie forderte ihn sogar zum Rücktritt auf.

          Bereits im vorigen Jahr hatte Abbas selbst mitteilen lassen, er sei amtsmüde und werde nicht mehr kandidieren. Doch ob mit ihm oder ohne ihn - die Aussichten stehen schlecht. Es ist nicht gelungen, die Feindschaft zwischen der Hamas und der Fatah abzumildern, geschweige denn eine Versöhnung einzuleiten.

          Weitere Themen

          Die Botschaft lautet Zuversicht

          Joe Biden gegen Spaltung : Die Botschaft lautet Zuversicht

          Biden glaubt, dass Kompromisse zwischen Demokraten und Republikanern möglich sind – trotz aller Polarisierung. Ein Einlenken beim Abzug der Soldaten aus Deutschland scheint ein erstes Zeichen dafür zu sein.

          Topmeldungen

          Wollen keine Spaltung: Biden und Harris am 1. Dezember in Wilmington

          Joe Biden gegen Spaltung : Die Botschaft lautet Zuversicht

          Biden glaubt, dass Kompromisse zwischen Demokraten und Republikanern möglich sind – trotz aller Polarisierung. Ein Einlenken beim Abzug der Soldaten aus Deutschland scheint ein erstes Zeichen dafür zu sein.
          Pfizer stellt den Impfstoff in Belgien und den Vereinigten Staaten her.

          Impfstoffherstellung : Qualitätsproblem bremst Biontech

          Pfizer und Biontech müssen ihrem hohen Tempo Tribut zollen und können nur halb so viele Impfstoffdosen liefern wie ursprünglich geplant. Wer macht das Rennen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.