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Syrien : Assad nimmt Rücktritt der Regierung an

Unter dem Druck der Protestbewegung ist die syrische Regierung zurücktreten. Staatschef Baschar el Assad habe den Rücktritt des Kabinetts von Ministerpräsident Nadschi Otri angenommen, teilte das syrische Staatsfernsehen am Dienstag mit.

May und der Brexit-Prozess : Vor einem unruhigen Herbst

Zurzeit spricht viel dafür, dass die Konservative Partei nach Mays Rückzug einen in der Wolle gefärbten EU-Kritiker an die Spitze wählt. Dass nach der Europawahl die Ämter in Brüssel neu zu besetzen sind, macht die Verhandlugen nicht einfacher.

Putschgerüchte in der SPD : Keine Alternative

Was sollte ein Führungswechsel in der SPD bringen? Die bittere Wahrheit ist: Die Partei hat Nahles, vielleicht noch Scholz, vielleicht noch Heil. Dahinter ist nichts mehr.

Nach Mays Ankündigung : Brexit-Opfer

Das Brexit-Thema wurde May wie zuvor schon Cameron zum politischen Verhängnis – und es ist eine Last, die auch die kommende Regierung nicht einfach abschütteln kann. Die EU allerdings auch nicht.

FAZ Plus Artikel: Rezos Video : Die neuen Herren der Ringe

Bewährten Institutionen der Demokratie, Parteien und Verbänden muss endlich der Sprung ins Netz gelingen. Sonst überlassen sie das Feld den Rezos und Assanges, die ihre Macht gar nicht fassen können.

Nächster Kommissionspräsident : Rechenexempel

Eine links-liberale Allianz könnte Frans Timmermans vielleicht das Amt des Kommissionspräsidenten sichern. Dafür müsste er aber eine sehr große und bunte Koalition finden.

EU-Wahl in den Niederlanden : Mehr Pulverisierung als Polarisierung

Die Niederländer haben den rechtsnationalen Provokateur Thierry Baudet zurechtgestutzt. Vor lauter Polarisierung zwischen Befürwortern und Gegnern der EU ging ein anderes Phänomen unter: Die Fragmentierung der politischen Landschaft.

70 Jahre Grundgesetz : Eine zeitlose Verfassung

Das Grundgesetz ist zur Bibel der Deutschen geworden. Wer verstehen will, wer wir sind und woran wir glauben, sollte sie lesen. Wer zu uns gehören möchte, muss ihre Gebote befolgen.

Österreich in der Krise : Sittenverstoß

Irgendwann kommt es Wählern rational vor, besonders ruchlose Grenzverletzer der eigenen Gesinnung zu unterstützen.

Mays Brexit-Angebot : Die letzte Chance vertan

Theresa May bezeichnet ihr neues Angebot an das Parlament als „letzte Chance“, einen geordneten Brexit zu erreichen. Doch damit liegt sie falsch, denn diese wurde schon vor vielen Wochen vergeben.
Tu felix Germania: Oder war auch damals bei Schröder schon eine Russin im Spiel?

Fraktur : Blaues Wunder

Bist du deppert: Machtbesoffenheit gibt es nicht nur in Österreich!

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  • Eine Aufnahme aus Daraa vom 23. März zeigt syrische Demonstranten, die sich vor Tränengasangriffen in Sicherheit bringen.

    Syrien : Eskalation zwischen Demonstranten und Regime

    Die Lage in Syrien spitzt sich zu: Zentrum der Proteste gegen die Regierung ist die Stadt Daraa südlich von Damaskus. Spezialkräfte sollen auf Menschen in einer Moschee geschossen haben, mindestens sechs Demonstranten wurden getötet. Auch in der Stadt Aleppo kam es zu Zusammenstößen.
  • Naher Osten : Israel greift Ziele im Gaza-Streifen an

    Die israelische Luftwaffe hat im Gazastreifen angegriffen. Nach palästinensischen Angaben wurden 17 dabei Menschen verletzt. Wie ein Armeesprecher mitteilte, handelte es sich um eine Reaktion auf Granaten- und Raketenbeschuss des israelischen Grenzgebiets durch militante Palästinenser.
  • Wenn Gaddafi rief, kamen manche Intellektuelle gern: Die Preissummen waren nicht zu verachten

    Libyen : Gaddafis Preis für Menschenrechte

    Nicht nur die Diplomatie und die Wirtschaft haben den Diktator hofiert: Auch honorige Literaten taten mit. Der Spanier Juan Goytisolo entzog sich einer Ehrung. Andere kamen, darunter so bekannte Politiker wie Manela und Erdogan.
  • Die Polizeiposten haben trotz Aufhebung des Ausnahemzustands zugenommen - die Proteste auch

    Algerien : Die Zivilgesellschaft ist am Ende

    Ganz Nordafrika in Aufruhr? Nach neunzehn Jahren wurde in Algerien zwar der Ausnahmezustand aufgehoben, aber das Regime kontrolliert das Land weiter mit harter Hand - und wartet ab, was sich beim Nachbarn tut.
  • Bertrand Delanoë (li.), der amtierende Bürgermeister von Paris, besucht im Februar 2011 die Buchhandlung „Clairefontaine” in Tunis

    Tunesien : Bücher brauchen kein Visum mehr

    Ein ganzes Schaufenster mit verbotenen Werken: Nach der Flucht des Diktators Ben Ali blüht die tunesische Literaturszene auf. Früher musste jedes Buch dem Innenministerium vorgelegt werden, jetzt sind vor allem kritische Werke der Renner.
  • Mohammed Jussuf Mansur wird nach seiner Rückkehr in Beirut gefeiert.

    Hizbullah in Ägypten : Terrorplaner nutzte Unruhen zur Flucht

    Vor zwei Jahren plante er Anschläge auf israelische Touristen und schmuggelte Waffen an die Hamas - jetzt wird er von der Hizbullah gefeiert: Mohammed Jussuf Mansur gelang während der Unruhen die Flucht aus dem Gefängnis in Ägypten in den Libanon.
  • Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fajad soll ein neues Kabinett bilden.

    Naher Osten : Palästinenserkabinett zurückgetreten

    Die palästinensische Regierung hat wie angekündigt ihren Rücktritt erklärt. Ministerpräsident Salam Fajad soll sein Rücktrittsgesuch am Montag bei Palästinenserpräsident Abbas eingereicht haben. Der Rücktritt der Regierung soll eine Kabinettsumbildung ermöglichen.
  • Der designierte libanesische Ministerpräsident Nadschib Mikati

    Hariri-Block stellt Bedingungen : Neue Regierung im Libanon

    Die Konfrontation geht weiter: Zwei Tage nach der Ernennung Nadschib Mikatis zum libanesischen Ministerpräsidenten stellt sein Vorgänger Saad Hariri Bedingungen. Nur wenn Mikati das Haager UN-Tribunal weiter unterstützt, komme für ihn eine Zusammenarbeit infrage.
  • Solidarität mit Abbas: Palästinensische Kinder halten ein Porträt des PLO-Chefs hoch und skandieren gegen Al Dschazira

    „Palileaks“ : Keine wirklichen Überraschungen

    Die vom arabischen Sender Al Dschazira veröffentlichten Dokumente zeigen, wie eng die PLO mit den Israelis zusammengearbeitet hat - bisweilen auch gegen die Hamas. Wirklich überraschend ist das nicht. Und der Zorn der Palästinenser richtet sich nicht gegen die PLO, sondern gegen den Sender.
  • Genug vom Eingesperrtsein und der Gewalt: Die Jugend in Palästine will Frieden und Freiheit

    Palästinensische Jugend : Tunesische Sehnsüchte in Gaza

    Sie haben genug von der Hamas, genug von Israel, genug von der Fatah, genug von den Vereinten Nationen. Die „Gaza-Jugend“ wünscht sich nichts mehr als Frieden und Freiheit. Ihre Stimme erhebt sie allerdings bislang nur im Internet - aus Furcht vor der Hamas. Tunesien bewundern sie.
  • Ein Poster zeigt libanesische Oppositionsführer: Parlamentspräsident Nabih Berri (links) neben dem christlichen Politiker Michel Aoun und Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah (rechts).

    Libanon : Wie im Brennglas

    Im Libanon spiegelt sich der Kampf um die Vormacht in der Region zwischen Israel und Iran. Das zeigt die neue Regierungskrise in Beirut. Sollte nun das UN-Tribunal eine Beteiligung der Hizbullah am Hariri-Mord nachweisen, wäre der Nimbus der Hizbullah erschüttert.
  • Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri in Washington

    Libanon : Präsident nimmt Rücktritt der Regierung an

    Nach dem Rückzug der Hizbullah-Minister hat der libanesische Staatspräsident Suleiman den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Saad Hariri angenommen. Der Präsident betraute Hariri bis zur Bildung eines neuen Kabinetts mit der Fortführung der Amtsgeschäfte.
  • Letzte Überreste: Bagger vor der Ruine des Shepherd-Hotels in Ostjerusalem.

    Israelische Siedlungen in Ostjerusalem : Ein Symbol in Trümmern

    Das historische Sheperd-Hotel in Ostjerusalem wird abgerissen. An seiner Stelle will ein amerikanischer Investor einen israelischen Wohnkomplex errichten lassen. Für Kritiker ist das Hotel zum Sinnbild aggressiver Siedlungspolitik geworden.
  • Merkel mit dem israelischen Präsident bei ihrem Israel-Besuch 2008. Ob der Besuch in diesem Jahr geplant stattfindet, ist noch nicht sicher

    Diplomaten-Streik in Israel : Merkel soll lieber später kommen

    Israels Diplomaten streiken. Die Mitarbeiter des Außenministeriums fordern den gleichen Lohn wie ihre Kollegen. Wegen des Streiks haben bereits Staatschefs Besuche abgesagt. Angela Merkel plant weiterhin, Mitte Januar nach Israel zu reisen.