https://www.faz.net/-g8a

Syrien : Assad nimmt Rücktritt der Regierung an

Unter dem Druck der Protestbewegung ist die syrische Regierung zurücktreten. Staatschef Baschar el Assad habe den Rücktritt des Kabinetts von Ministerpräsident Nadschi Otri angenommen, teilte das syrische Staatsfernsehen am Dienstag mit.

Konflikt mit Iran : Der Schlüssel liegt in Washington

Trump hatte recht, als er die destabilisierende Rolle Irans zum Thema machte. Aber er hat die Sache falsch angepackt. Er wird sich ungern korrigieren – und das offene Kräftemessen am Golf könnte weitergehen.

Das Problem der Abwanderung : Südosteuropa blutet aus

In den Ländern Südosteuropas tickt eine demographische Zeitbombe: Die Geburtenrate ist mit wenigen Ausnahmen nicht höher oder sogar noch niedriger als in Deutschland – zugleich wandern junge Menschen in Scharen nach Nordwesteuropa ab.

Nach rassistischen Tweets : Trumps Hetze rächt sich

Zynisch betrachtet hat Trump den zerstrittenen Demokraten mit seinen rassistischen Äußerungen zu vier dunkelhäutigen Abgeordneten einen Gefallen getan. Ihr Richtungsstreit rückte so in den Hintergrund – doch gelöst ist er nicht.

Annegret Kramp-Karrenbauer : Gelöbnis und Versprechen

Als Parteichefin hat Kramp-Karrenbauer schwere Wahlkämpfe vor sich. Gleichzeitig will sie ihr Ministerium und die Truppe besser kennenlernen. Eine kaum zu bewältigende Aufgabe. Sie verdient dabei Unterstützung – gerade aus der Bundeswehr.

Von der Leyen und die EU : Die Trägerin der Hoffnung

An Enthusiasmus fehlt es der neuen EU-Kommissionspräsidentin nicht. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass Ursula von der Leyen es schafft, ein breites Bündnis im Europaparlament für sich zu gewinnen.

Russisches Raketenabwehrsystem : Erdogans Interessen

Erdogan hat den Ausschluss aus dem F-35-Programm in erster Linie selbst zu verantworten. Er wusste, auf was er sich mit dem Kauf der russischen S-400 einlässt. Der Schaden geht allerdings weit über die Jobs hinaus, die Trump jetzt gefährdet sieht.

Griechenland : Der Bedarf an Wunderheilern ist gedeckt

Vor vier Jahren hielt Griechenland Europa und die Finanzwelt in Atem. Viele glaubten den Versprechungen von Tsipras und Varoufakis, die Schuldenkrise ließe sich einfach wegzaubern. Heute setzen nur noch wenige auf politische Illusionskünstler.

Seite 1/5

  • Eine Aufnahme aus Daraa vom 23. März zeigt syrische Demonstranten, die sich vor Tränengasangriffen in Sicherheit bringen.

    Syrien : Eskalation zwischen Demonstranten und Regime

    Die Lage in Syrien spitzt sich zu: Zentrum der Proteste gegen die Regierung ist die Stadt Daraa südlich von Damaskus. Spezialkräfte sollen auf Menschen in einer Moschee geschossen haben, mindestens sechs Demonstranten wurden getötet. Auch in der Stadt Aleppo kam es zu Zusammenstößen.
  • Naher Osten : Israel greift Ziele im Gaza-Streifen an

    Die israelische Luftwaffe hat im Gazastreifen angegriffen. Nach palästinensischen Angaben wurden 17 dabei Menschen verletzt. Wie ein Armeesprecher mitteilte, handelte es sich um eine Reaktion auf Granaten- und Raketenbeschuss des israelischen Grenzgebiets durch militante Palästinenser.
  • Wenn Gaddafi rief, kamen manche Intellektuelle gern: Die Preissummen waren nicht zu verachten

    Libyen : Gaddafis Preis für Menschenrechte

    Nicht nur die Diplomatie und die Wirtschaft haben den Diktator hofiert: Auch honorige Literaten taten mit. Der Spanier Juan Goytisolo entzog sich einer Ehrung. Andere kamen, darunter so bekannte Politiker wie Manela und Erdogan.
  • Die Polizeiposten haben trotz Aufhebung des Ausnahemzustands zugenommen - die Proteste auch

    Algerien : Die Zivilgesellschaft ist am Ende

    Ganz Nordafrika in Aufruhr? Nach neunzehn Jahren wurde in Algerien zwar der Ausnahmezustand aufgehoben, aber das Regime kontrolliert das Land weiter mit harter Hand - und wartet ab, was sich beim Nachbarn tut.
  • Bertrand Delanoë (li.), der amtierende Bürgermeister von Paris, besucht im Februar 2011 die Buchhandlung „Clairefontaine” in Tunis

    Tunesien : Bücher brauchen kein Visum mehr

    Ein ganzes Schaufenster mit verbotenen Werken: Nach der Flucht des Diktators Ben Ali blüht die tunesische Literaturszene auf. Früher musste jedes Buch dem Innenministerium vorgelegt werden, jetzt sind vor allem kritische Werke der Renner.
  • Mohammed Jussuf Mansur wird nach seiner Rückkehr in Beirut gefeiert.

    Hizbullah in Ägypten : Terrorplaner nutzte Unruhen zur Flucht

    Vor zwei Jahren plante er Anschläge auf israelische Touristen und schmuggelte Waffen an die Hamas - jetzt wird er von der Hizbullah gefeiert: Mohammed Jussuf Mansur gelang während der Unruhen die Flucht aus dem Gefängnis in Ägypten in den Libanon.
  • Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fajad soll ein neues Kabinett bilden.

    Naher Osten : Palästinenserkabinett zurückgetreten

    Die palästinensische Regierung hat wie angekündigt ihren Rücktritt erklärt. Ministerpräsident Salam Fajad soll sein Rücktrittsgesuch am Montag bei Palästinenserpräsident Abbas eingereicht haben. Der Rücktritt der Regierung soll eine Kabinettsumbildung ermöglichen.
  • Der designierte libanesische Ministerpräsident Nadschib Mikati

    Hariri-Block stellt Bedingungen : Neue Regierung im Libanon

    Die Konfrontation geht weiter: Zwei Tage nach der Ernennung Nadschib Mikatis zum libanesischen Ministerpräsidenten stellt sein Vorgänger Saad Hariri Bedingungen. Nur wenn Mikati das Haager UN-Tribunal weiter unterstützt, komme für ihn eine Zusammenarbeit infrage.
  • Solidarität mit Abbas: Palästinensische Kinder halten ein Porträt des PLO-Chefs hoch und skandieren gegen Al Dschazira

    „Palileaks“ : Keine wirklichen Überraschungen

    Die vom arabischen Sender Al Dschazira veröffentlichten Dokumente zeigen, wie eng die PLO mit den Israelis zusammengearbeitet hat - bisweilen auch gegen die Hamas. Wirklich überraschend ist das nicht. Und der Zorn der Palästinenser richtet sich nicht gegen die PLO, sondern gegen den Sender.
  • Genug vom Eingesperrtsein und der Gewalt: Die Jugend in Palästine will Frieden und Freiheit

    Palästinensische Jugend : Tunesische Sehnsüchte in Gaza

    Sie haben genug von der Hamas, genug von Israel, genug von der Fatah, genug von den Vereinten Nationen. Die „Gaza-Jugend“ wünscht sich nichts mehr als Frieden und Freiheit. Ihre Stimme erhebt sie allerdings bislang nur im Internet - aus Furcht vor der Hamas. Tunesien bewundern sie.
  • Ein Poster zeigt libanesische Oppositionsführer: Parlamentspräsident Nabih Berri (links) neben dem christlichen Politiker Michel Aoun und Hizbullah-Chef Hassan Nasrallah (rechts).

    Libanon : Wie im Brennglas

    Im Libanon spiegelt sich der Kampf um die Vormacht in der Region zwischen Israel und Iran. Das zeigt die neue Regierungskrise in Beirut. Sollte nun das UN-Tribunal eine Beteiligung der Hizbullah am Hariri-Mord nachweisen, wäre der Nimbus der Hizbullah erschüttert.
  • Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri in Washington

    Libanon : Präsident nimmt Rücktritt der Regierung an

    Nach dem Rückzug der Hizbullah-Minister hat der libanesische Staatspräsident Suleiman den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Saad Hariri angenommen. Der Präsident betraute Hariri bis zur Bildung eines neuen Kabinetts mit der Fortführung der Amtsgeschäfte.
  • Letzte Überreste: Bagger vor der Ruine des Shepherd-Hotels in Ostjerusalem.

    Israelische Siedlungen in Ostjerusalem : Ein Symbol in Trümmern

    Das historische Sheperd-Hotel in Ostjerusalem wird abgerissen. An seiner Stelle will ein amerikanischer Investor einen israelischen Wohnkomplex errichten lassen. Für Kritiker ist das Hotel zum Sinnbild aggressiver Siedlungspolitik geworden.
  • Merkel mit dem israelischen Präsident bei ihrem Israel-Besuch 2008. Ob der Besuch in diesem Jahr geplant stattfindet, ist noch nicht sicher

    Diplomaten-Streik in Israel : Merkel soll lieber später kommen

    Israels Diplomaten streiken. Die Mitarbeiter des Außenministeriums fordern den gleichen Lohn wie ihre Kollegen. Wegen des Streiks haben bereits Staatschefs Besuche abgesagt. Angela Merkel plant weiterhin, Mitte Januar nach Israel zu reisen.