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Naher Osten : Mehr als 30 Tote bei Anschlägen im Irak

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Nach der Explosion vor der Polizeiwache in Bejaa, Bagdad Bild: REUTERS

Bei Selbstmordanschlägen auf Polizeistationen in der nordirakischen Stadt Arbil und in Bagdad sind am Montag mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen.

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          Bei zwei Selbstmordanschlägen auf Polizeistationen in der nordirakischen Stadt Arbil und in Bagdad sind am Montag mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen.

          Sechs Monate nach der Entführung und Ermordung eines Italieners wurde nach Angaben der irakischen Zeitung „Bagdad“ zudem die Leiche des Mannes identifiziert. Salvatore Santoro, der für eine Hilfsorganisation gearbeitet haben soll, war Mitte Dezember 2004 an einer Straßensperre bei Ramadi im Westirak von Extremisten angehalten und entführt worden.

          Gefecht zwischen Aufständischen und der Polizei

          Vor einem Gebäude der Verkehrspolizei in Arbil im kurdischen Autonomiegebiet im Norden des Landes riß ein Selbstmordattentäter 20 Menschen mit sich in den Tod. 52 Menschen wurden verletzt, als der Attentäter die Autobombe inmitten von Freiwilligen zündete, die sich bei der Verkehrspolizei bewerben wollten. Aus Sicherheitskreisen hieß es, unter den Toten seien auch Zivilisten, die angestanden hätten, um einen Führerschein zu beantragen.

          Der staatliche Fernsehsender Al-Irakija berichtete, ein weiterer Selbstmordattentäter habe vor einer Polizeistation in Bagdad vier Polizisten getötet und mehrere andere verletzt. Der Explosion der Autobombe sei ein Gefecht zwischen Aufständischen und Polizisten vor der Bejaa-Polizeiwache vorausgegangen.

          Bei einem Sprengstoffanschlag nahe der irakischen Stadt Tel Afar starb nach Angaben der amerikanischen Armee am Montag ein amerikanischer Soldat. Vier Polizisten kamen ums Leben, als im Bagdader Stadtteil Mansur ein Anschlag auf ihre Patrouille verübt wurde.

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