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Nach Raketenangriff auf Kibbuz : Israel bombardiert Gazastreifen

  • Aktualisiert am

Zerstört: eine Gießerei in Gaza Bild: AP

Nach einem Anschlag palästinensischer Extremisten auf einen Kibbuz nördlich von Gaza hat die israelische Luftwaffe in der Nacht zum Freitag einen Gegenangriff gestartet. Die Luftwaffe schoss mehrere Raketen auf Ziele in Gaza.

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          Nach einem Raketenangriff von radikalen Palästinensern hat die israelische Luftwaffe in der Nacht auf Freitag mehrere Ziele im Gazastreifen bombardiert. Die Kampflugzeuge griffen nach Angaben von Augenzeugen und Hamas-Vertretern sechs Ziele in dem Küstengebiet an, darunter mehrere Schmugglertunnel an der Grenze zu Ägypten und eine Gießerei in Gaza. Bei den Angriffen auf die Tunnelanlagen seien mindestens zwei Zivilisten verletzt worden. Die israelische Armee bestätigte die Luftangriffe auf sechs Ziele, darunter zwei Schmugglertunnel und eine Waffenfabrik. Es seien „direkte Treffer“ erzielt worden, sagte ein Armeesprecher.

          Am Donnerstag war erstmals seit dem Gaza-Krieg ein Mensch in Israel durch einen Raketenangriff radikaler Palästinenser ums Leben gekommen (siehe auch Israel: Toter bei palästinensischem Beschuss ). Bei dem Toten handelt es sich um einen thailändischen Gastarbeiter in der Kooperative Netiv Ha'asara nahe dem Gazastreifen. Der israelische Vize-Ministerpräsident Silvan Schalom kündigte daraufhin Vergeltung an. Zu dem Anschlag bekannten sich die bislang unbekannte Gruppe Ansar al-Sunna und die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden, ein radikaler Flügel der Fatah-Bewegung von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas. Das Kommando über den Gazastreifen hat die rivalisierende Hamas.

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