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19 Tote in Mogadischu : Angreifer in besetztem Hotel getötet

  • Aktualisiert am

Soldaten patrouillieren vor dem Hayat Hotel in Mogadischu. Bild: dpa

Bei dem Terroranschlag auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu starben mindestens 19 Menschen. Einige der Angreifer hatten sich in dem Gebäude verschanzt – etwa 30 Stunden lang.

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          Die Sicherheitskräfte in Somalias Hauptstadt Mogadischu haben nach eigenen Angaben einen tödlichen Angriff der islamistischen Al-Shabaab-Miliz auf ein Hotel nach rund 30 Stunden beendet. „Die Sicherheitskräfte haben die Belagerung jetzt beendet und die Angreifer sind tot“, sagte ein ranghoher Kommandeur in der Nacht zum Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.

          „In der letzten Stunde gab es keine Schüsse mehr aus dem Gebäude“, sagte der Kommandeur, der anonym bleiben wollte. Er machte keine Angaben zur Zahl der zivilen Opfer des Angriffs auf das Hayat Hotel sowie zur Zahl der getöteten Angreifer.

          Das Hotel wurde zerstört, als die Sicherheitskräfte die darin verschanzten Kämpfer durch gezielte Angriffe ausschalten wollten. Es müsse nun auf Sprengstoff untersucht werden, der möglicherweise von den Angreifern deponiert worden sei, erklärte der Vertreter der Sicherheitskräfte weiter.

          Zuvor war die Zahl der Opfer mit mindestens 19 angegeben worden. Der Leiter der größten Notfallklinik von Mogadischu, Mohamed Abdirahman Jama, teilte mit, in seiner Einrichtung würden mindestens 40 Verletzte der Attacke auf das Hotel und eines weiteren Angriffs am Samstag behandelt.

          Der erste große Terrorakt seit der Präsidentenwahl

          In der Nacht zu Samstag hatte sich die Terrorgruppe Al-Shabaab zu dem Angriff auf das Hotel in der Nähe des internationalen Flughafens Aden Adde bekannt. Unmittelbar vor dem Angriff hatten sich bereits zwei Selbstmordattentäter in zwei Fahrzeugen in die Luft gesprengt. Die Terroristen waren nach eigenen Angaben außerdem für einen Anschlag mit einer Mörsergranate am Flughafen verantwortlich. Die somalischen Sicherheitsbehörden bestätigten, dass dabei eine Mutter und ihre vier Kinder ums Leben kamen.

          Bei den Angriffen handelt sich um den ersten großangelegten Terrorakt seit Somalias neugewählter Präsident Hassan Sheik Mohamud im Mai sein Amt übernahm. Das Land am Horn von Afrika mit rund 16 Millionen Einwohnern wird seit Jahren von Anschlägen der Terrorgruppe Al-Shabaab erschüttert. Sie kontrolliert weite Teile des Südens und der Zentralregionen.

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