https://www.faz.net/-gpf-9ijvz

Merkel und AKK einig : Merz soll in der CDU stärker mitarbeiten

  • Aktualisiert am

Mitarbeiten, aber keinen Führungsposten: Friedrich Merz soll weiter in der Union beteiligt werden. Bild: EPA

Einen Ministerposten wollen die neue CDU-Parteivorsitzende und die Kanzlerin Friedrich Merz allerdings nicht anbieten. Auch ein führender Posten in der Partei steht für ihn nicht in Aussicht.

          1 Min.

          Der CDU-Politiker Friedrich Merz soll künftig stärker in die Parteiarbeit eingebunden werden, ein von ihm ins Gespräch gebrachter Ministerposten ist aber nicht geplant. Eine CDU-Sprecherin bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der „Welt“, wonach dies das Ergebnis mehrerer Telefonate zwischen Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Merz sei. Merz war Kramp-Karrenbauer bei der Wahl zum CDU-Parteivorsitz im Dezember unterlegen.

          Merz solle in der Kommission für soziale Marktwirtschaft, einem Expertenkreis aus Wirtschaft und Wissenschaft, mitarbeiten und das Thema transatlantische Beziehungen „an führender Stelle begleiten“, berichtet die „Welt“. Außerdem werde Merz am Prozess zur Erstellung des neuen Grundsatzprogramms der CDU mitwirken. Beide Politiker hatten zuletzt am Donnerstag miteinander gesprochen. Merz will seine Pläne am Freitag öffentlich bekannt machen.

          Vor allem der Wirtschaftsflügel und konservative Politiker in der CDU hatten nach dem Bundesparteitag gefordert, dass Merz nach der knappen Niederlage an führender Stelle in die Parteiarbeit eingebunden werden müsse. Es gab sogar Forderungen, ihn ins Kabinett zu holen. Auch Kramp-Karrenbauer hatte mehrfach den Wunsch geäußert, Merz möge weiter in der Partei tätig sein. Mit der Einigung über die Parteieinbindung von Merz räumt Kramp-Karrenbauer auch ein Thema ab, das die Klausurtagung des neuen CDU-Bundesvorstandes am Sonntag und Montag in Potsdam hätte überschatten können.

          Weitere Themen

          „Eine gute Nachricht“ Video-Seite öffnen

          Merkel zum Brexit-Deal : „Eine gute Nachricht“

          Bei ihrer Ankunft in Brüssel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel betont, dass sie besonders erfreut sei, dass irische Premier mit dem Deal zufrieden sei. Die Einigung auf einen neuen Deal sei eine „gute Nachricht“.

          Barcelona erlebt vierte Krawallnacht

          Katanlonien : Barcelona erlebt vierte Krawallnacht

          Die Proteste gegen die Verurteilung von Separatistenführern zu langjährigen Haftstrafen reißen nicht ab. Nicht alle sind gewalttätig: Diesen Freitag soll ein Generalstreik Katalonien lahmlegen.

          Topmeldungen

          Die Demokratin Nancy Pelosi gerät im Weißen Haus mit Präsident Donald Trump aneinander.

          Trump gegen Pelosi : Da oben ist was nicht in Ordnung

          Syrien, Ukraine – und die eigene Partei: Donald Trump kämpft an mehreren Fronten. Das geht an die Substanz des amerikanischen Präsidenten. Das zeigt auch der heftige Streit mit Nancy Pelosi. Unterdessen verschärft sich die Konfrontation mit dem Kongress.

          Katanlonien : Barcelona erlebt vierte Krawallnacht

          Die Proteste gegen die Verurteilung von Separatistenführern zu langjährigen Haftstrafen reißen nicht ab. Nicht alle sind gewalttätig: Diesen Freitag soll ein Generalstreik Katalonien lahmlegen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.