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Bewerbung für CDU-Vorsitz : Spahn verspricht „vertrauensvolle“ Zusammenarbeit mit Merkel

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Auch Jens Spahn bewirbt sich um den Parteivorsitz. Bild: dpa

Der Bundesgesundheitsminister geht davon aus, dass die Bundeskanzlerin bis 2021 im Amt bleibt, auch wenn sie den Parteivorsitz abgibt. Neuwahlen hielte er für einen „großen staatspolitischen Fehler“.

          Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verspricht eine „vertrauensvolle“ Zusammenarbeit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), sollte er beim Parteitag im Dezember zum neuen Parteivorsitzenden gewählt werden. „Ich würde mit ihr als Vorsitzender so vertrauensvoll zusammenarbeiten wie bisher“, sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Da besteht kein Zweifel, bei mir nicht und bei ihr nicht.“

          Auf die Frage, ob Merkel noch weitere drei Jahre Kanzlerin bleiben könne, antwortete der CDU-Politiker: „Warum nicht? Angela Merkel ist bis 2021 als Bundeskanzlerin gewählt.“ Neuwahlen wären aus seiner Sicht ein „großer staatspolitischer Fehler“.

          Spahn gilt neben CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz als aussichtsreichster Bewerber um Merkels Nachfolge an der Parteispitze. Zu Überlegungen, Spahn könne seine Bewerbung angesichts der starken Mitbewerber um den Parteivorsitz vorzeitig zurückziehen, äußerte sich der 38-Jährige indirekt: Er freue sich sehr auf den Wettbewerb. In den nächsten Wochen werde die CDU zeigen, wie innerparteiliche Demokratie gehe. Sein Angebot an die Partei sei ein Generationenwechsel.

          Die Entscheidung fällt am 7. Dezember beim Bundesparteitag in Hamburg. Am heutigen Freitag stellen sich die drei Kandidaten erstmals gemeinsam bei der Frauen-Union in Berlin vor.

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