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Kandidaten für CDU-Vorsitz : Sich in Stellung bringen

Die Kandidaten für den CDU-Vorsitz im Überblick. Bild: EPA

Der Kampf um die Nachfolge der CDU-Vorsitzenden hat begonnen: Während die Kandidaten Kramp-Karrenbauer und Spahn durch ihre Partei-Ämter gehindert werden, könnte Merz auf sein Privatvermögen bauen. Eine Analyse.

          4 Min.

          Das Feld der Kandidaten für die Nachfolge der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel scheint geordnet. Nun richten sich die Überlegungen in der Parteiführung darauf, welche Regeln für die Zeit des innerparteilichen Wahlkampfs bis zum Bundesparteitag am 7. Dezember gelten sollen. Während sich in diesen Tagen die Kandidaten in der Öffentlichkeit präsentieren und ihre Ansichten und Absichten kundtun, hat die Parteiführung darauf zu achten, dass alle Bewerber – zumindest in den Formaten, die von der Partei selbst verantwortet werden – gleichberechtigt berücksichtigt werden.

          Johannes Leithäuser

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Erste Voraussetzung ist die formelle Bekanntgabe der Betreffenden, für den Parteivorsitz kandidieren zu wollen. Kreis- oder Landesverbände können die formelle Bewerbung an die Bundespartei richten; ebenso kann ein Delegierter noch auf dem Parteitag in fünf Wochen einen Kandidaten vorschlagen. Bislang hatte der CDU-Bundesgeschäftsstelle nur die Bewerbung Angela Merkels über den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern vorgelegen; sie wurde inzwischen storniert. Offenbar stehen die formellen Bewerbungen der drei bekannten Bewerber Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn sowie der drei Parteibasis-Bewerber Matthias Herdegen, Andreas Ritzenhoff und Jan Philipp Knoop aber noch aus.

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