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Französischer Präsident : Macron sagt Teilnahme an Münchner Sicherheitskonferenz ab

  • Aktualisiert am

Angela Merkel (CDU) und Emmanuel Macron Ende Januar in Aachen Bild: EPA

Eigentlich sollte der französische Präsident in München zusammen mit Angela Merkel auftreten. Doch nun sagte er die Reise zur Sicherheitskonferenz überraschend ab – offiziell wegen Terminschwierigkeiten.

          Der französische Präsident Emmanuel Macron hat überraschend seine Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz in der kommenden Woche abgesagt. Die Absage sei bereits am vergangenen Freitag erfolgt, sagte ein Sprecher der Konferenz der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Über die Entscheidung hatte zuvor die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Ursprünglich war in München ein gemeinsamer Auftritt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel geplant. Die beiden sollten am zweiten Konferenztag, dem 16. Februar, zu den Teilnehmern sprechen.

          Zur Begründung hieß es laut der Zeitung, dass es Terminschwierigkeiten gebe. Doch die Absage dürfte auch als Signal für sich abkühlende deutsch-französische Beziehungen gedeutet werden, trotz des erst vor kurzem unterzeichneten Aachener Vertrags.

          Zuletzt hatte das Projekt um die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 für Spannungen gesorgt. Durch die 1200 Kilometer lange Leitung soll russisches Gas nach Europa strömen, die Rohre in der Ostsee sind bereits zu einem Viertel verlegt. Vor allem die Vereinigten Staaten, aber auch osteuropäische Staaten sehen das Milliardenprojekt kritisch.

          Die 55. Münchner Sicherheitskonferenz findet vom 15. bis zum 17. Februar in der bayerischen Landeshauptstadt statt.

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