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Wahlkampf : Romney bei Wählerversammlung in Maine vorne

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Romney auf Erfolgskurs Bild: AP

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner hat Mitt Romney die letzte Abstimmung vor dem „Super Tuesday“ im Bundesstaat Maine mit 52 Prozent der Stimmen gewonnen. Bei den Demokraten verkürzte Obama den Rückstand auf Clinton.

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          Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner hat der frühere Gouverneur Mitt Romney die letzte Abstimmung vor dem „Super Tuesday“ für sich entschieden. Romney gewann am Samstag die Wählerversammlung im Bundesstaat Maine mit 52 Prozent der Stimmen. Das Ergebnis hat aber zunächst nur symbolischen Wert, da die 18 Delegierten für den Nominierungsparteitag der Republikaner erst später bestimmt werden.

          Die drei anderen Bewerber der Republikaner wurden von Romney deutlich distanziert: Der in der Gesamtwertung führende Senator John McCain kam nach vorläufigen Ergebnissen auf 21 Prozent, Ron Paul auf 19 und Mike Huckabee auf 6 Prozent. Romney sagte, die Abstimmung in Maine sei ein gutes Vorzeichen für die Abstimmungen am Dienstag, wenn bei den Republikanern Wahlen und Wählerversammlungen in 21 Staaten anstehen. Bei einer landesweiten Umfrage des Instituts Gallup unter republikanischen Wählern kam Romney jedoch nur auf 24 Prozent, während sich 44 Prozent für McCain aussprachen. Dritter war der ehemalige Baptistenpfarrer Huckabee mit 16 Prozent.

          Bei den Demokraten sah die Umfrage die New Yorker Senatorin Hillary Clinton mit 48 Prozent vor Barack Obama mit 41 Prozent. Damit hat der Senator aus Illinois seinen Rückstand innerhalb einer Woche um acht Prozent verkürzt. Clinton führte ihren Wahlkampf am Samstag in Kalifornien, dem größten der 22 Staaten, in denen die Demokraten am Dienstag über ihren Favoriten für die Präsidentschaftskandidatur entscheiden. Sie warf Obama vor, dass dieser im Unterschied zu ihr keine allgemeine Gesundheitsversicherung anstrebe. Obama trat am Samstag im Staat Idaho auf, wo er versuchte, die Bedenken von zwei einflussreichen Wählergruppen zu zerstreuen: Er versicherte, dass er an Jesus glaube, und erklärte, dass er nicht die Absicht habe, den Bürgern ihre Schusswaffen wegzunehmen.

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