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Vorwahlen in Amerika : Clinton: Wir könnten Iran völlig vernichten

  • Aktualisiert am

Bild: reuters

Stunden vor der wichtigen Vorwahl bei den Demokraten geht Hillary Clinton auf Kriegskurs: Sollte Iran Israel angreifen, drohe dem Mullah-Staat die „völlige Vernichtung“ durch Amerika, sagte sie einem Fernsehsender. Konkurrent Barack Obama spricht von „Säbelrasseln“.

          Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat am Tag der Vorwahl im Bundesstaat Pennsylvania Iran im Falle eines atomaren Angriffs gegen Israel mit „völliger Vernichtung“ gedroht. Sollte sie die innerparteiliche Vorausscheidung gegen Barack Obama gewinnen und im November zur Präsidentin gewählt werden, würde sie im Falle eines iranischen Atomschlags gegen Israel umfassende nukleare Vergeltung befehlen. „Ich will, dass die Iraner wissen, dass ich als Präsidentin in einem solchen Fall Iran angreifen würde“, sagte Frau Clinton dem Fernsehsender ABC.

          Sollten die Iraner „in den kommenden zehn Jahren so unklug sein, einen Angriff gegen Israel in Betracht zu ziehen, würden wir in der Lage sein, sie völlig zu vernichten“. Man müsse die Machthaber in Teheran mit einer solch furchtbaren Drohung konfrontieren, um sie von jeglichem Gedanken an einen Angriff gegen Israel abzuhalten.

          Obama wies in einem Gespräch mit dem gleichen Sender die Äußerung Frau Clintons als „Säbelgerassel“ zurück, das „nicht wirklich zu guten Ergebnissen“ führe. Obama bekennt sich einerseits zur amerikanischen Sicherheitsgarantie für Israel, hat aber mehrfach bekräftigt, er wäre im Falle seiner Wahl zu Gesprächen mit der iranischen Führung ohne Vorbedingungen bereit.

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