https://www.faz.net/-gd1

Amerika : Obamas Konjunkturpaket passiert den Kongress

Senat und Repräsentantenhaus in Amerika haben sich auf ein Konjunkturprogramm verständigt. Es wird einen Umfang von 789 Milliarden Dollar haben und soll mehr als 3,5 Millionen Jobs sichern. Protektionistische Klauseln („Buy American“) wurden abgeschwächt. Präsident Obama zeigte sich erfreut.
Zu Besuch in Amerikas Zwangsversteigerungshauptstadt Fort Myers: Obama

Parteienzwist : Demokrat oder Nichtstuer

Seinen überparteilichen Anspruch scheint Obama schon aufgegeben zu haben. Hart attackiert der Präsident die Republikaner. Das Stimmungsbild im Kongress spiegelt im Wesentlichen jenes in der Bevölkerung wider.

Was Corona lehrt : Triage braucht ein Gesetz

Wen zuerst behandeln, wenn die Intensivbetten nicht ausreichen? Seit der Coronakrise ist Triage eine gesamtgesellschaftliche Frage. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat Intensivmediziner zu ihren Erfahrungen befragt.

Emirate und Israel : Interessen statt Ideologie

Die neue Machtbalance im Nahen Osten macht die Normalisierung mit Israel möglich. Doch das Thema Palästina bleibt in Arabien emotional aufgeladen.

Corona-Politik : Die Aerosole der Freiheitsapostel

Corona fordert den Gemeinsinn heraus. Das funktioniert erstaunlich gut. Gefährdet wird dieser Erfolg aber durch einen falschen Begriff von Freiheit.

Coronazahlen auf Höchststand : Infektionsrisiko Berlin

Trotz der höchsten Zahl an Corona-Infizierten aller Bundesländer unternimmt Berlin nur das Allernötigste. Nun wird sogar ein Bundesliga-Spiel mit tausenden Zuschauern erlaubt. Das bestärkt Corona-Leugner.

Trump-Biden-Duell : Die Latte lag zu niedrig

Der Präsident verbreitet Verschwörungstheorien, verkauft sich als neuer Abraham Lincoln und preist sich nach 220.000 Toten als Bezwinger der Pandemie. Das soll gesittet sein?

Neuer Corona-Höchststand : Deutschland hat es in der Hand

Über Nacht sind die Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf einen neuen Höchststand geschnellt. Aber Zustände wie in den Nachbarländern lassen sich verhindern – noch ohne Lockdown.

Anschlag in Dresden : Ein Angriff auf uns alle

Wer mit mörderischer Gewalt gegen den freien Staat vorgeht, muss bekämpft werden. Und wer auf unfassbare Weise sein Gastrecht missbraucht, kann nicht bleiben.

Doch wieder Brexit-Verhandlung : Die Zeit für Spielereien ist vorbei

Boris Johnson hat sein Theater beendet. Großbritannien spricht doch wieder mit der EU über das künftige Verhältnis. Das ist gut so. Die Trennung wird auf der Insel schmerzlich genug.

Staatstrojaner : Geheimdienste brauchen die nötigen Mittel

Bürgerrechte? Es ist keinem Bürger zu erklären, warum Geheimdienste nicht aus gebotenem Anlass Nachrichten in Medien mitlesen sollen, die jedes Kind nutzt.
Der erste Schritt: Präsident Obama sorgt dafür, das mehr Kinder eine Krankenversicherung bekommen

Gesundheitssystem : Obamas Anzahlung

Die Gesundheitsreform in den Vereinigten Staaten ist das vielleicht größte innenpolitische Versprechen des Präsidenten. Nach dem Daschle-Debakel hat er jetzt etwas vorzuweisen: Mehr Kinder bekommen eine Krankenversicherung.
Das Konjunkturpaket wird zu Obamas erster Bewährungsprobe: Die Republikaner sperren sich

Obamas Konjunkturpaket : Frische Luft in der Bewährungsprobe

Vor der Abstimmung im Kongress wirbt Präsident Obama für das Konjunkturpaket. Und zwar dort, wo er es am Besten kann: auf der Straße. Seine Bühnen sucht er sich in Indiana und Florida, wo die Arbeitslosenzahlen besonders hoch sind.
Schwer auszubügeln: Exponentielle Flauheit im Magen

Fraktur : Flau im Magen

In der Corona-Krise tut Lüften not. Das gilt auch für den Wortschatz.

Seite 4/5

  • Rick Warren, Pastor der Saddleback Church in Kalifornien

    Pastor Rick Warren : Der Vorbeter

    Pastor Rick Warren wird am 20. Januar auf den Stufen das Kapitols stehen und das Eingangsgebets bei der Amtseinführung von Barack Obama sprechen. Eine Entscheidung, die bei den linken Anhängern des gewählten Präsidenten einen Sturm der Entrüstung verursacht hat.
  • Nicht zu vergessen: Yes we can

    Amerikas Zukunft : Das Land der unmöglichen Begrenztheiten

    George W. Bush wurde zweimal gewählt, aber niemand will es gewesen sein. Das ist bei der Wahl Barack Obamas anders. Der Autor Richard Ford beschreibt sie als „konzertierten, wenn auch verzweifelten bürgerlichen Akt“, der in vielen ganz unerwartet ein Verantwortungsgefühl für das eigene Land erzeugt hat.
  • Bidens Warnung : Ich bin’s, Joe

    Will der gewählte Vizepräsident Joe Biden die verwöhnten Amerikaner auf schmerzhaften Verzicht vorbereiten? Oder war seine Warnung vor einer Wirtschaft, die „total baden geht“, wieder „just Joe talking“?
  • Gerät in Bedrängnis: Sarah Palin

    Vereinigte Staaten : Palin-Beamte verschickten rassistische Mails gegen Obama

    Der Vorfall ist mehr als unangenehm für Sarah Palin: In Alaska haben Beamte der republikanischen Vizekandidatin für das Präsidentenamt offenkundig rassistische Schmäh-Mails gegen Barack Obama geschrieben. Eine Regierungssprecherin spricht von einem „peinlichen Vorfall“.
  • Obamas Regierung wird wegen seiner spielerischen Ambition als „Basketballkabinett” bespöttelt

    Vereinigte Staaten : Das Basketballkabinett

    Barack Obama komplettiert allmählich sein Kabinett: Viele Junge, drei Schwarze, ein halber Republikaner und vier Leute, die gut Körbe treffen - sportlich betrachtet, hat der künftige Präsident sein Versprechen nach Wandel also eingelöst. Frauen sind allerdings unterrepräsentiert.
  • Hoffnungsträger: Barack Obama

    Obamas Nahost-Politik : Wandel durch Annäherung

    Die arabische Welt erwartet sehnsüchtig den Amtsantritt Obamas - obwohl viele Elemente seiner Nahost-Politik bereits von George Bush eingeführt wurden. Ohne Wandel in den Diktaturen der Region wird auch Obama keinen Frieden schaffen können.
  • Geht noch ein Mitglied der Kennedy-Dynastie in die Politik?

    Amerika : Kennedys Tochter will Hillarys Senatorenposten

    Caroline Kennedy hat ihr Interesse bekundet, auf den New Yorker Senatorenposten Hillary Clintons nachzurücken. Damit würde auch die Tochter des früheren Präsidenten in die Politik einsteigen. Gegen den Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, wurde ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet.
  • „President elect” Barack Obama

    Barack Obama : Heute wird der Präsident gewählt

    Die Geheimdienste informieren Obama regelmäßig. Journalisten reden ihn mit „Mr. President Elect“ an. Dabei wird der Präsident der Vereinigten Staaten eigentlich erst an diesem Montag gewählt - von den 538 Wahlmännern. Und die sind in ihrer Entscheidung prinzipiell frei.
  • Amerika : Telefonmitschnitte über „Kandidatin 1“

    Der Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, steht unter Korruptionsverdacht. Obama sagt, er habe keinen Kontakt zu ihm oder seinem Büro gehabt. Die Telefongespräche, die FBI-Ermittler abgehört haben, werfen aber Fragen zu politischen und persönlichen Beziehungen zwischen Obamas und Blagojevichs Mannschaft auf.
  • Obama und Clinton : Gemeinsamkeiten um drei Uhr morgens

    Sie wollten beide den gleichen Job, aber nicht weil sie unterschiedliche Positionen verträten: Tatsächlich waren die weltanschaulichen Unterschiede zwischen Obama und Clinton in der Außen- und Sicherheitspolitik, die sie aus vorwahlkampftaktischen Gründen so betont hatten, bei genauem Hinsehen alles andere als dramatisch.
  • Bill Clinton will sich während der Amtszeit seiner Frau aus der Geschäftsführung der Stiftung zurückzuziehen

    Vereinigte Staaten : Bill Clinton ebnet seiner Frau den Weg ins Kabinett

    Barack Obama wird an diesem Montag voraussichtlich die Nominierung der früheren First Lady Hillary Clinton als neue Außenministerin bekanntgeben. Zuvor hatte ihr Mann Bill zugesagt, die Namen von 200.000 Spendern seiner Wohltätigkeitsstiftung offenzulegen. Das war eine der Bedingungen von Obama.
  • Obamas Personaltableau : Veteranen für den Wandel

    Barack Obama vertraut in seinem Regierungsteam auf erfahrene, über die Parteigrenzen hinweg respektierte, ideologisch moderate Profis. In seltener Einmütigkeit kritisieren nun der linke Flügel der Demokraten sowie Republikaner, der künftige Präsident werfe damit sein Wahlkampf-Mantra über Bord.
  • Der neue und der scheidende amerikanische Präsidnet treffen sich im Weißen Haus - zu spät?

    Kommt der Wechsel von Bush zu Obama zu spät? : Gehen Sie jetzt nach Hause!

    Die amerikanische Publizistik zündet angesichts der Krise eine Eskalationsstufe nach der anderen. Der Wirtschaftsintellektuelle Thomas Friedman fürchtet, dass die letzten zwei Monate Bush zu viel sein könnten. Wenn Obama zu regieren beginnt, könnte die Katastrophe schon zu weit fortgeschritten sein.
  • Die Rettung der amerikanischen Wirtschaft bedingt ein hohes Tempo, scheint Barack Obama hier auch physisch andeuten zu wollen

    Obamas Programm : 700 Milliarden Dollar für Amerikas Konjunktur

    Steuersenkungen für die Mittelschicht und Ausgaben zur Modernisierung der Infrastruktur - das sind Teile eines gigantischen Konjunkturprogramms des neu gewählten amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Es soll ein Gesamtvolumen von 700 Milliarden Dollar umfassen.
  • Timothy Geithner

    Künftiger Finanzminister Tim Geithner : Zurück zu den Wurzeln

    Timothy Geithner wird neuer amerikanischer Finanzminister. Der Ökonom gilt als ideologisch unvoreingenommen. Deutschland und die übrigen Mitglieder der G 20 können sich darauf einstellen, in Geithner einen selbstbewussten, aber keineswegs arroganten Verhandlungspartner zu bekommen.
  • Gibbs gehört schon seit 2004 zum Team von Obama

    Robert Gibbs : Darth Vader im Weißen Haus

    Robert Gibbs gibt sich locker und lustig, aber wehe er wittert irgendwo einen Angriff auf seinen Chef. Dann tritt der „Vollstrecker“ in Aktion. Das Pressecorps in Washington kann sich also auf turbulente Zeiten gefasst machen. Denn Obamas Kampagnensprecher wird Sprecher des Weißen Hauses.
  • „Es wird vermutlich noch schlimmer, bevor es wieder besser wird”

    Geithner wird Finanzminister : Obama plant riesiges Konjunkturprogramm

    Der künftige amerikanische Präsident Barack Obama plant ein milliardenschweres Konjunkturprogramm zur Rettung oder Schaffung von rund 2,5 Millionen Arbeitsplätzen. Als neuen Finanzminister hat sich Obama den New Yorker Notenbank-Chef Timothy Geithner auserkoren.
  • Obama: Sofortiges Handeln ist „nicht verhandelbar”

    Konjunkturprogramm : Obama will 2,5 Millionen neue Jobs schaffen

    Amerikas gewählter Präsident will binnen zwei Jahren etwa 2,5 Millionen Bürger wieder in Arbeit bringen. Sein Konjunkturprogramm enthält die Erneuerung von Brücken und Straßen, die Modernisierung von Schulen und den Ausbau erneuerbarer Energien.
  • Sie können auch zusammen: Barack Obama und seine ehemalige Rivalin Hillary Clinton

    Regierungsbildung in Amerika : Hillary Clinton will Außenministerin werden

    Die ehemalige First Lady Hillary Clinton hat sich offenbar entschieden, den Außenminister-Posten im Kabinett des neuen Präsidenten Obama zu übernehmen. Der bisherige New Yorker Notenbankchef Timothy Geithner soll neuer Finanzminister werden. Daraufhin legte der Dow-Jones-Index um fast 500 Punkte zu.
  • Politikerin der Demokraten: Janet Napolitano

    Janet Napolitano : Gut gerüstet an die Heimatfront

    Barack Obama hat seine Spitzenkandidatin für die Führung des Heimatschutzministeriums auserkoren: Mit Janet Napolitano würde erstmals eine Frau und ein Mitglied der Demokratischen Partei den Koloss von Behörde lenken.