Flüssigasterminal :
Wirtschaftministerium will Finanzen von LNG-Betreiber Deutsche ReGas prüfen

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Die Firmen Regas und Gascade planen ein Terminal für Flüssigerdgas (LNG) im Hafen Mukran auf der Insel Rügen.
Der Bund will mehr über die Eignung und Vertrauenswürdigkeit möglicher Vertragspartner des Betreibers des geplanten LNG-Terminals vor Rügen erfahren. Streit gibt es auch zwischen ReGas und der Gemeinde Binz, heute wird darüber vor Gericht in München verhandelt.

Das Bundeswirtschaftsministerium will sich die Finanzen des Betreibers des geplantes Flüssiggas-Terminal (LNG) vor Rügen anschauen. Der Bund werde die „Eignung und Zuverlässigkeit des möglichen Vertragspartners“ Deutsche ReGas prüfen, teilte Wirtschaftsstaatssekretär Philipp Nimmermann auf eine kleine Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Matthias Hauer mit. Die vom 3. August stammende Antwort liegt der Nachrichtenagentur Reuters vor. Darin heißt es, dass „im rechtlich möglichen und gebotenen Umfang auch die Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit und die Herkunft der Finanzmittel“ dazu gehöre. „Es muss sichergestellt sein, dass die Finanzierung der Energieinfrastruktur auf einer tragfähigen Finanzierung fußt“, schreibt Nimmermann. Zuvor hatten „Business Insider“ und der „Stern“ berichtet.

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