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Linke Liebe : Lafontaine und Wagenknecht ein Paar

Linke Liebe: Sahra Wagenknecht vor Lafontaine-Plakat Bild: dpa

Gerüchte gab es schon länger, nun machte Oskar Lafontaine es amtlich: Er und die stellvertretende Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht seien „eng befreundet“.

          Oskar Lafontaine, der frühere Vorsitzende der Linkspartei, hat seine privaten Lebensumstände öffentlich gemacht. Der 68 Jahre alte Politiker stellte die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht als seine Freundin vor. „Ich lebe seit einiger Zeit getrennt und bin seit einiger Zeit mit Sahra eng befreundet“, sagte Lafontaine am Samstag zum Ende seiner Rede auf dem Landesparteitag der saarländischen Linken. Lafontaine sagte, dass er Frau Wagenknecht deswegen als Gast mitgebracht habe.

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Die gemeinsame Ankunft der beiden hatte für Überraschung gesorgt. Die 42 Jahre alte Politikerin war am Dienstag zur ersten Stellvertreterin von Gregor Gysi, dem Fraktionschef der Linken im Bundestag, gewählt worden. Zu ihrer Beziehung mit Lafontaine, der ihren Aufstieg gefördert hat, wollte sie sich nicht äußern. Spekulationen über eine Beziehung zwischen Lafontaine und Frau Wagenknecht hatte es seit Monaten gegeben. Lafontaine hatte darauf verärgert reagiert.

          Der frühere SPD-Chef war 2009 wegen einer Krebserkrankung als Partei- und Fraktionsvorsitzender zurückgetreten. Derzeit ist er Fraktionschef der Linken im Saarbrücker Landtag, hat aber weiter Einfluss auf die Partei. Er ist in dritter Ehe mit Christa Müller, der frauenpolitischen Sprecherin der saarländischen Linken, verheiratet und hat zwei Söhne.

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