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Libyen : Erste Rate für La-Belle-Opfer

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Die erste Rate der libyschen Entschädigungszahlungen für die in Deutschland lebenden Opfer des Sprengstoffanschlags auf die Berliner Diskothek "La Belle" ist eingetroffen. Das teilte einer der Anwälte am Donnerstag mit.

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          Die erste Rate der libyschen Entschädigungszahlungen für die in Deutschland lebenden Opfer des Sprengstoffanschlags auf die Berliner Diskothek "La Belle" ist eingetroffen. Das teilte einer der Anwälte am Donnerstag mit. 15 Millionen Dollar würden in den nächsten Tagen an die 168 Opfer, für die die Vereinbarung getroffen wurde, verteilt und ausgezahlt. Die amerikanischen Opfer des Anschlags verhandeln separat mit Libyen.

          Ursache der Verzögerung waren nach Auskunft des Anwalts von Jeinsen "erhebliche bürokratische Hemmnisse in Libyen und technische Probleme der dortigen Staatsbank". Jeinsen dankte der Bundesregierung für ihre Unterstützung bei den Verhandlungen mit Libyen.

          Die nächsten Raten sollen am 1. Dezember und am 1. März 2005 eintreffen, insgesamt hat sich die Gaddafi-Stiftung zur Zahlung von 35 Millionen Dollar bereit erklärt, ohne das als Schuldeingeständnis verstanden wissen zu wollen. Der Anschlag war 1986 von libyschen staatlichen Stellen mit vorbereitet worden. Im Oktober reist Bundeskanzler Schröder nach Libyen.

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