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Landtagswahl : Wahlforscher: Zustimmung für Ringstorff entscheidend

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Wahlforscher sehen den Sieg für die SPD in Mecklenburg-Vorpommern vor allem in der Person des Ministerpräsidenten begründet.

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          Der klare SPD-Sieg bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist für die Meinungsforscher von Infratest-Dimap vor allem in der Person von Ministerpräsident Harald Ringstorff begründet.

          Der Sozialdemokrat gelte für 68 Prozent der Bürger im Nordosten als guter Amtsinhaber, erklärte das Institut in einer Analyse am Montag. Gleichzeitig habe es die SPD verstanden, den Christdemokraten auch auf klassischen Unionsfeldern wie der Kriminalitätsbekämpfung und der Wirtschaftspolitik die „Kompetenzführerschaft“ abzunehmen.

          PDS „regelrecht abgestraft“

          Die PDS wurde nach Einschätzung der Demoskopen von den Wählern „regelrecht abgestraft.“ Sie habe in der rot-roten Koalition in Schwerin viele Erwartungen nicht erfüllen können, hinzugekommen seien „hausgemachte Skandale“. Die PDS-Wähler seien überwiegend zu Hause geblieben, ein Teil wechselte auch zur SPD. Ebenso deutlich, wie die SPD mit ihrem Plus von 6,3 Punkten über dem Bundesergebnis liege, habe die PDS mit minus acht Punkten überdurchschnittlich verloren.

          Bei der Landtagswahl kam die SPD in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag auf 40,6 Prozent, die CDU erreichte 31,3 Prozent, die PDS nur 16,4 Prozent. FDP und Grüne scheiterten an der 5-Prozent-Hürde.

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